Neues

Finissage am Eigelstein

Eine feine Finissage hatten wir am 5.5.2024 im Veedelszimmer am Eigelstein, wo auf Einladung des dortigen Bürgervereins nochmal die Möglichkeit gegeben wurde, die Bilder zu sehen, die von Menschen fotografiert wurden, die im Dunstkreis des DRAUSSENSEITERs unterwegs sind und sonst eher weniger im Fokus stehen: Doro, Reiner, Gheorge und Lothar. Danke auch an Klaus Jünschke („Gefangen und wohnungslos“) und Kalle Gerigk („Die Letzten hier“) für die Lesung aus euren Werken!

Christ & Welt

In der aktuellen Ausgabe der ZEIT liegt diesmal die CHRIST & WELT bei. Darin hat Uli Kreikebaum einen ausführlichen Artikel über Betteln veröffentlicht. Wie verhält man sich bettelnden Menschen gegenüber? Diese Frage hat er Schwester Christina vom Gubbio, dem Pfarrer Franz Meurer, dem Straßenzeitungsverkäufer Christian Samerao und unserer Chefredakteurin Christina Bacher gestellt. Ein interessanter Artikel über das freiwillige Geben.

Finissage am 5. Mai 2024

Am Sonntag, 5. Mai, endet die Ausstellung „Draussensicht“ im Veedelszimmer mit einer Finissage, zu der der Bürgerverein Eigelstein e.V. , DRAUSSENSEITER und OASE alle Interessierten ab 16 Uhr herzlich einladen. Bei der Finissage wird es eine Lesung des Kölner Miet-Aktivisten Kalle Gerigk und des Sozialwissenschaftlers Klaus Jünschke geben. Beide setzen sich schon seit Jahren intensiv für obdachlose Menschen in Köln ein. Die Ausstellung zeigt noch bis zum 5. Mai 2024 Fotos von vier Menschen, die eben nicht in einem bürgerlichen Zuhause leben – organisiert wurde sie vom Starßenagazin DRAUSSENSEITER in Kooperation mit der Dr. Peter Deubner Stiftung.

Danke an Doro, Lothar, Reiner und Gheorge für die sehr persönlichen Einblicke!

Mai-Ausgabe frühzeitig ausgeliefert

Heute erscheint bereits die Mai-Ausgabe unseres Straßenmagazins, weil wir vor der Zeit ausverkauft waren. Danke an alle, die dieses wichtige Projekt und vor allem die Straßenzeitungsverkäufer*innen unterstützen. In der Mai-Ausgabe erinnern wir an den Gründer der OASE Karl-Heinz Kreutzmann, der den Menschen auf der Straße als Obdachlosenseelsorger mit der „BANK EXTRA“ (wie wir damals hießen) ein Sprachrohr geschaffen hat. Außerdem gehts diesmal um den Leerstand von Wohnraum in unserer Stadt versus Wohnrecht. Dafür haben wir Franz-Xaver Corneth interviewt, Vorstand des Kölner Mietervereins. Ein wichtiges Heft, das ihr ab sofort auf der Straße kaufen könnt.

Finissage mit Lesung

Am Sonntag, 5. Mai, endet unsere Ausstellung „Draussensicht“ im Veedelszimmer mit einer Finissage, zu der wir alle Interessierten ab 16 Uhr herzlich einladen.
Bei der Finissage wird es eine Lesung des Kölner Miet-Aktivisten Kalle Gerigk und des Sozialwissenschaftlers Klaus Jünschke geben. Beide setzen sich schon seit Jahren intensiv für obdachlose Menschen in Köln ein.
Die Ausstellung zeigt Fotos von vier Menschen in besonderen Lebensumständen uwie sie ihre Stadt sehen. Danke an dieser Stelle noch einmal dem Team der Oase und Draussenseiter – Das Kölner Strassenmagazin.

Aprilausgabe im „Straßenhandel“

Wir haben uns gefragt, wie obdachlose Menschen von der Stadtgesellschaft wahrgenommen werden. Jürgen Schrage beispielsweise arbeitet seit 38 Jahren als erfahrener Notfallsanitäter bei einer großen Hilfsorganisation und leitet dort den Geschäftsbereich Rettung und Medizinische Dienste. Über seine Arbeit und die unzähligen Begegnungen mit Menschen am Rande der Gesellschaft erzählt er in der vorliegenden Ausgabe. Klaus Jünschke dagegen ist seit vielen Jahren ehrenamtlich für die gute Sache unterwegs. Der 77-Jährige setzt sich für Obdachlose in Haft, gegen Zwangsräumungen der Stadt und die Ersatzfreiheitsstrafe ein. Es vergeht kaum ein Wochenende, an dem der Wahl-Kölner nicht bei Mahnwachen für das „Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot und Stadtzerstörung“ gegen Leerstand demonstriert. Gregor Nick hat mit ihm über sein Buch „Gefangen und Wohnungslos“ gesprochen. Die neue Ausgabe gibt es ab sofort auf Kölns Straßen.

Vernissage war ein voller Erfolg!

Im Veedelszimmer am Eigelstein kamen am gestrigen Freitag rund 60 Menschen zusammen, um Fotos von Doro, Gheorge, Reiner und Lothar anzuschauen und darüber miteinander ins Gespräch zu kommen. Die vier Hobby-Fotografen haben im Sommer 2023 ihren Alltag festgehalten: Die Schnappschüsse über das Leben in der Emmaus-Gemeinschaft, im Little Home, in einem besetzten Haus und im Zelt machen deutlich, dass es nicht „den Obdachlosen“ gibt, sondern verschiedene Wohn- und Lebensformen am Rande der bürgerlichen Gesellschaft. Auf Einladung des Bürgervereins Eigelstein, der OASE und des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER haben Interessierte noch bis zum 5. Mai Gelegenheit, die mit Einwegkameras festgehaltenen Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

In Kooperation mit der Deubner Stiftung wurde die Ausstellung möglich gemacht, jetzt ist sie von der OASE an den Eigelstein gewandert. Ein großes Dankeschön auch an Willi Does für die musikalische Begleitung und Christian Horsters für das Buffett mit geretteten Lebensmitteln.

Einladung zur Vernissage

Erstmals machen wir vom Straßenmagazin DRAUSSENSEITER mit dem Bürgerverein Eigelstein e.V. gemeinsame Sache. Jetzt, wo die Bilder unserer Wanderausstellung DRAUSSENSICHT im Veedelszimmer in der Weidengasse hängen, ergeht herzliche Einladung für den 22. März 2024 um 19 Uhr zur Vernissage. Wir freuen uns auf einen Abend mit Willi Does an der Gitarre, mit sicher guten Gesprächen und den Bildern von Doro, Reiner, Lothar und Gheorge – festgehalten mit Einwegkameras im Sommer 2023.
Unterstützt wird die Ausstellung von der Dr. Peter-Deubner-Stiftung.

Kein Ort. Nirgends?! Neues Heft am Start!

Einen Ort auf der Welt zu haben, an dem man bleiben und gut leben kann, ist für viele Menschen nicht selbstverständlich. Bereits in Christa Wolf’s Roman „Kein Ort. Nirgends“ denken zwei Außenseiter über fehlende Freiräume nach und wie unwillkommen sie sich in einem starren Gesellschaftssystem fühlen. Wir haben mit Menschen gesprochen, die sich Gedanken über Ausgrenzung und Diskriminierung gemacht haben oder selbst betroffen sind, darunter Ismeta Stojkovic, Ansprechpartnerin der zukünftigen Meldestelle Antiziganismus, des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. Außerdem haben wir Fatima Khan getroffen, die 2018 das erste feministische Literaturfestival Deutschlands gegründet hat und nun an ihrem Romandebut arbeitet. Diese sehr besondere Ausgabe unseres Straßenmagazinswird in Köln auf der Straße verkauft.

Patria Perduta – Einladung ins Herzhäuschen

Zur Eröffnung seiner Foto-Ausstellung zum Thema Obdachlosigkeit im Bickendorfer Herzhäuschen lud Kameramann und Fotograf Clemens Birkenbach auch DRAUSSENSEITER-Chefredakeurin Christina Bacher und Willi Does von Emmaus Köln zum Gespräch. Im voll besetzten Herzhäuschen ging es unter der Moderation von Astrid Sommer einen Abend lang um Themen wie Wohnungslosigkeit, Wohnungsbau und Migration. Willi Does begleitete die Vernissage mit seiner Gitarre. Die Einnahmen des Abends gingen zugute dem Straßenmagazin DRAUSSENSEITER von der OASE und Arbeit der Emmaus-Gemeinschaft – herzlichen Dank.

Als Reiselektüre empfohlen

Mark Benecke und seine Frau Ines haben unsere aktuelle DRAUSSENSEITER-Ausgabe als Reiselektüre mit nach Berlin genommen. Wie cool ist das denn?! Zu kaufen gibt es das Heft natürlich nur in Köln. Zwei Fliegen mit einer Klappe: Ihr unterstützt die Straßenzeitungsverkäufer, in dem ihr ihnen ein Heft abkauft und gleichzeitig ein paar Worte wechselt. So erfahrt ihr mehr über die Situation von Armutsbetroffenen in unserer Stadt.

Besondere DRAUSSENSEITER-Ausgabe zum Thema „Leben im Spektrum“

Heute erscheint unsere aktuelle Ausgabe zum Thema „Leben im Spektrum“. Kein Geringerer als Dr. Mark Benecke hat uns dazu ein Interview gegeben. „Autistisch verdrahtet zu sein“, wie er es nennt, bietet auch Chancen und Möglichkeiten. Davon erzählen uns Dan, Lennart, Roland und Werner. Außerdem haben wir mit Ekki Maas über sein neues SOLOALBUM gesprochen, Blecki hat uns aus der JVA Siegburg einen Text geschickt und „Gastro-Kritiker“ und OASE-Vorstand Ralf Böddingmeier war für uns in der Kantine vom Johanneshaus und zum Mittagstisch im Vringstreff unterwegs.
Dieses besonders gehaltvolle Heft gibt es ab heute auf Kölns Straßen und im Abo!
Eure DRAUSSENSEITER-Redaktion

Glessen sing met!

Welch großartige Stimmung! Welch großartiger Abend! Welch großartige Gäste – ein geiler Auftritt von Marcel Wirtz, großartiges Glessener Dreigestirn und ein sensationeller „Abriss“ von ALUIS – alles unter Moderation von Harald van Bonn und seinem tollen „Glessen sing met!“-Team, das auf ein sangesfreudiges Publikum und die perfekten Gastgeber stieß. Am Ende des Abends kamen 1.200€ für die OASE zusammen, die seit mehr als 30 Jahren als wichtige Kölner Anlaufstelle für Wohnungslose gilt. Allen Beteiligten in Glessen, aber auch auf der gesamten, kleinen, feinen „Sing met“-Tour von „loss mer singe“ gilt unser herzlicher Dank! Und allen Spendern in Kommern, Dansweiler, Glessen, die in Summe 710€ für die Mechernich Stiftung und 3.410€ für die OASE zusammen bekommen haben! Wahnsinn!

Loss mer singe in der OASE

Was für eine schöne Stimmung war das am 21.1.24 wieder beim Einsingen in der OASE. Neben dem legendären Loss mer singe-Team um Harald van Bonn war auch F.M. Willizil geladen, der nach der Groß-Demo um die Ecke erstmal auf die kölschen Lieder einstimmte. Das Buffett bestand aus geretteten Lebensmitteln (Danke, Lothar Teske!) und köstlichem Kuchen. Und natürlich gab es wieder eine Polonäse – pünktlich zum ersten Lied des Wettbewerbs. Allen herzlichen Dank für diesen wunderbaren Nachmittag!

Und danke an Helmut Nick für die Fotos!

Mit der Nippes-Karte Gutes tun

Mit seinem vielfältigen Angebot an Büchern und einem umfangreichen Kultur- und Lesungsangebot ist der Buchladen Neusser Straße in Nippes aus der Kölner Kulturszene seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Seit einiger Zeit können nun Kund*innen mit der sogenannten Nippes-Karte beim Einkauf Punkte sammeln und diese zugunsten caritativer Zwecke spenden. Gutes tun geht also ganz einfach: Pro Kauf im Buchladen erhält man auf jeden Euro einen Punkt. Ende des Jahres wird die Summe – sofern das die Kund*innen wollen – schließlich zu gleichen Teilen an das WIN Haus und die OASE ausgeschüttet. Anfang des Jahres konnte nun Inhaberin Dorothee Junck zum wiederholten Mal eine Spende in Höhe von 100 Euro an Christina Bacher übergeben, die in der OASE sowohl für das Straßenmagazin DRAUSSENSEITER zuständig ist als auch die Pressearbeit verantwortet. „Wäre doch schön, wenn in 2024 noch mehr Kunden motiviert würden, sich an der Aktion zu beteiligen“, so Junck, die immer auch die aktuelle Ausgabe vom DRAUSSENSEITER vorrätig hat. Attraktiv wird die Nippes-Karte auch deshalb, weil es Vergünstigungen auf Köln-Artikel, 20% Rabatt auf alle Hörbücher und Kalender gibt und keine Vorverkaufsgebühren auf Karten der Kölner Kulturkirche erhoben werden. Die OASE sagt herzlichen Dank für die Spende, die zudem noch durch einen Büchergutschein aufgerundet wurde.

Loss mer singe in der OASE

Am 21. Januar 2024 ab 15 Uhr heißt es im Offenen Treff der OASE wieder mal: Loss mer singe! Gemeinsam mit der berühmten Mitsinginitiative wird es einen Nachmittag lang wieder die Möglichkeit geben, die neuen Lieder der Session zu hören und selbst mit anderen zu singen. Wie bereits in den letzten Jahren wird Harald van Bonn wieder eine fein kuratierte Playlist mit neuen Liedern mit in die Einrichtung für Wohnungslose bringen, die sich über zahlreiches Erscheinen freut. Bereits liebgewonnen Tradition ist es, dass zu Anfang ein prominenter Gast auftritt. Überraschung: Es wird Martin Willizil – Gründungsmitglied der Höhner – sein.

Kostenfreie Eintrittskarten gibt es ab Januar bei Ingo Leis in der OASE.

Wie wir leben wollen – aktuelle Ausgabe am Start

In der aktuellen Ausgabe unseres Straßenmagazins DRAUSSENSEITER geht es diesmal darum, wie wir (in Köln) leben wollen. Neben einem Interview mit Anne Weiß über ihr Buch „Der beste Platz zum LEBEN“ umfasst das aktuelle Heft zahlreiche spannende, kritische, interessante Texte von Kolleg*innen, darunter Franco Clemens, Albrecht Kieser, Mirijam Günter oder auch Ingrid Müller-Münch.
Das Heft gibt es seit dem 1.1.2024 auf der Kölner Straße zu kaufen.

Choices berichtet über Ausstellung in der OASE

Noch bis zum 29. Januar 2024 kann man in der OASE auf der Alfred-Schütte-Allee die Ausstellung DRAUSSENSICHT besuchen, für die u.a. DRAUSSENSEITER-Verkäufer wie Gheorge und Lothar mit der Einwegkamera unterwegs waren, um ihren – für den bürgerlichen Blick sehr besonderen – Alltag festzuhalten. Umso schöner, dass die Zeitschrift choices der Fotoausstellung nun einen großen Artikel widmet. Danke, Thomas Dahl!
https://www.choices.de/draussensicht-oase-benedikt-labre-e-v?fbclid=IwAR3XYf7AK68ZOlKoJ512gBDC6yNXAylIjLSj0fTKEeTfnfmYFdh3dls1cAA

Frohe Weihnachten

Heute fand (trotz geschlossener Drehbrücke) in der OASE die letzte Redaktionssitzung des Jahres statt. Gemeinsam haben wir das Jahr Revue passieren lassen und viel Neues geplant. Es gab Geschenke und (übrigens von Zutaten aus der Lebensmittelrettung) selbst gebackene köstliche Plätzchen von Lothar Teske. Mannomann, was seid ihr für ein tolles Team. Beste Menschen in Town. Und die, die gerade unpässlich und krank sind und gerne gekommen wären, sind natürlich mit gemeint!

Danke an Harald van Bonn!

Zum 11. Mal veranstaltete die Grosse Rösrather Karnevals-Gesellschaft 1970 e.V. diese heiter besinnliche Weihnachtsfeier mit bekannten Kölner Interpreten in der nicht ganz ausverkauften Rösrather Aula. Das Programm in der weihnachtlich und festlich geschmückten Aula des Freiherr-vom-Stein-Schulzentrums eröffnete das Sülztaler Blasorchester mit feierlichen Klängen. Nach einem famosen Bühnenprogramm stand letztlich auch Harald van Bonn auf der Aula-Bühne, der sich in Köln einen Namen in der Nachwuchsförderung für kölsche Musik und kölsche Sprache gemacht hat. Nach Rösrath kam er mit seinen kölschen Geschichten und Gedichten zur Weihnachtszeit – mal zum Lachen, mal zum Nachdenken. Seine Gage spendete er der OASE, wofür wir uns herzliche bedanken! Die in der Pause durchgeführte Saalspende, ergänzt um einige Privatspenden, ging an die „Kooperation ambulanter Hilfen zur Erziehung in Rösrath (KOOP)“. Besten Dank!

Foto: Robert Scheuermeyer

Nikolausaktion mit E-Rikscha

Gestern war der OASE-Nikolaus mit der Fahrradrikscha unterwegs und hat Schoko-Nikoläuse und gespendete warme Mützen auf der Straße verteilt. Unsere DRAUSSENSEITER-Verkäufer*innen und alle anderen angetroffenen Menschen auf der Straße haben sich sehr gefreut. Danke an Petra, Rike und Andreas für die schöne Aktion!

PK zur Brauhaussitzung

Tolle Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, denn am 13.1.2024 findet im Akzienhof wieder die Brauhaussitzung der KG Grengeler Draumdänzer e.V. zugunsten der Oase Köln statt. Jetzt war Pressekonferenz und alle wissen Bescheid: Es sind neben der Kinderprinzengarde Porz e. V., auch Norbert Becker, Kerk, Chanterella, Klabbes und Müller&Band zu erwarten. Und wie immer tritt Ulf aka Jörn Schleuser mit En unserem Veedel auf.
Danke vorab! Und große Vorfreude!
Foto: Karl-Heinz Morkoessky

Kölner Tatort goes DRAUSSENSEITER

Wir freuen uns über die Nennung im Kölner Tatort gestern! „Der verkauft jetzt den Draussenseiter!“ Yeah! Danke für die gute Recherche und den spannenden Fall. Dass es in Köln nie schneien würde, stimmt allerdings nicht. Noch während der Film lief, wurde Köln zum Winter-Wonderland.

Singen für den guten Zweck

Im „Stollen“ in Mechernich-Kommern fand mit „Kommere, sing met!“ das erste Einsingen der Session statt – mit unserem „Moderator der Herzen“ Harald van Bonn. Für den guten Zweck wurden am Ende Spenden gesammelt für die OASE und für die Mechernich-Stiftung. In Summe landeten 1.420€ im „Roten Zylinder“, die je zur Hälfte an die beiden Organisationen gehen. Ein riesiges „Danke Schön“ an alle, die gespendet haben und an das Kommerner Dreigestirn, Pläsier sowie die Band Scharmöör, die für den guten Zweck auf der kleinen Bühne begeisterten. Gesungen wurde natürlich auch und am Ende trug das neue Lied von Brings „Romeo und Julia“ einen haushohen Sieg davon – wir sind jetzt mehr als gespannt auf die nächsten Mitsingveranstaltungen mit den neuen Lieder der Session. Stellvertretend für alle umarmen wir dich fest, Harald, und sagen DANKE!!!!
Foto: Daniel Steh

Ausstellung im Kölner Stadtanzeiger

Danke für die tolle Berichterstattung über unsere Ausstellung durch Thomas Dahl im Kölner Stadtanzeiger vom 3. November 2023. „Die Aufnahmen beleuchten das Lebensumfeld (…) ehemals obdachloser oder wohnungsloser Menschen“, heißt es in dem halbseitigen Artikel, der auch die (Hobby-)Fotografen zu Wort kommen lässt. Als „komplett andere Sicht auf die Stadt“ bezeichne DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher die Bilder, die noch bis Ende Januar in der OASE zu sehen sind.

Wir in der WDR Lokalzeit

Gestern war unsere Streetworkerin Friederike Bender in der WDR Lokalzeit und hat über ihre Arbeit berichtet. Gemeinsam mit Kollege Khalid von der Diakonie Michaelshoven ist sie täglich auf Kölns Straßen unterwegs und hilft vor allem Menschen, die aus Osteuropa kommen und häufig nicht unsere Sprache sprechen. Im anschließenden Gespräch wurde dann auch der DRAUSSENSEITER erwähnt, dessen tolles, neue Cover auch zu sehen war. Das hat uns sehr gefreut! Danke!

Neue Ausgabe zum Thema Fotografie

Für die aktuelle Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER haben wir den Kölner Fotografen Boris Becker getroffen und mit ihm über seine wunderbare Bunker-Foto-Serie, aber auch über sein neuestes Buch gesprochen, für das er vom Boot aus alle Brücken fotografiert hat, die ihm auf einer Tour von der Maas bis an die Oder begegneten. Er verriet uns, dass er selbst als Junge mit einer Einwegkamera von der Kirmes seine erste Fotos gemacht hat und vieles mehr. Passend dazu stellen wir Doro, Gheorge, Reiner und Lothar vor, die sich mit eben diesen schlichten Kameras auf den Weg gemacht und ihren Alltag fotografiert haben. Christiane Rath hat dagegen mit Steffi Galli über das Projekt gesprochen, in Köln eine mobile Duschkabine für obdachlose Frauen zu etablieren. Das Heft bekommt ihr beim Straßenzeitungsverkäufer eures Vertrauens, im Abo oder in ausgewählten Buchhandlungen. So oder so unterstützt ihr mit dem Kauf ein soziales Projekt!

Danke, Mark Benecke!

Was wären wir ohne unser Unterstützerinnen und Unterstützer, Freund*innen, unsere Leserschaft? In der Ausgabe, die heute erscheint, hat uns kein Geringerer als Mark Benecke ein Statement gegeben. Und gleichzeitig ein Interview in Aussicht gestellt, das im Februar erscheint. Danke Mark und danke an Gregor Nick für das tolle Foto, das am Kölner Hauptbahnhof aufgenommen wurde!

Vernissage war gut besucht

Mit rund 60 Besucher*innen war die Vernissage der Ausstellung DRAUSSENSICHT am Sonntag in der OASE gut besucht. Neben den Kuratorinnen Anemone Träger und Christina Bacher als Kuratorinnen waren auch die Fotograf*innen Doro, Gheorge und Reiner anwesend. Gitarrenklänge gab es von Willi Does und am Abend wurde der Film „Wohin mit Kurt?“ des Filmemachers Christoph Gottwald gezeigt. Dank geht an die Dr. Peter Deubner Stiftung für die finanzielle Unterstützung und an alle, die den Weg nach Deutz gefunden haben. Die Ausstellung läuft noch bis Ende Januar.

Foto: Gregor Nick

Einsingen in Kommern!

PREMIERE !!!
Zum ersten Mal heißt es „KOMMERN, SING MET!“
Die andere EinsingMixTour von „Loss mer singe“ zugunsten der OASE und der Mechernich-Stiftung im wunderbaren Stollen!  Besonderes Highlight:
Es wird eine Abordnung von PLÄSIER auftreten!
Einlass ist um 17 Uhr, um 18 Uhr gehts los!
Danke vorab allen, die das organisiert haben, allen voran Harald van Bonn!

Nicht nur zur Weihnachtszeit!

Zu einem ganz besonderen Abend lädt Moderator Harald van Bonn am 23.11.2023 ab 19 Uhr ins Piranha ein! Neben Hanz Thodam, Pit Hupperten und Mirko Bäumer von den Bläck Fööss treten die Autorin Eike Pistor und Danny Prill für den guten Zweck auf – der Hut geht rum für OASE. Wir sagen jetzt schon danke und freuen uns – wie bereits all die letzten Jahre – auf diesen Abend.

Save the date: Unsere Ausstellung

Vom 29.10.2023 bis zum 29.1.2024 werden im Offenen Treff der OASE Fotos von Doro, Gheorge, Lothar und Reiner gezeigt, die ihre ganz besonderen Alltagswege fotografiert haben: Während Reiner nach Wochen in einem besetzten Haus mit Garten wieder ins Zelt zurückziehen musste, hat Lothar noch kurz vor seinem Tod einen Luftballon im Bild festgehalten, der sich in einem Baum verfangen hat – das Foto wurde zum Ausstellungsplakat. Doro hat ihr Leben in der Emmaus-Gemeinschaft fotografiert, wo sie nun seit 15 Jahren lebt und dort liebevoll die Blumen pflegt. Dagegen hat Gheorge immer wieder sein Little Home unter der Brücke fotografiert, besonders stolz ist er auf seinen Kühlschrank, der allerdings keinen Strom hat. Der Kölner Dom spielt für alle eine Rolle, wie die Schnappschüsse eindrucksvoll zeigen.
Dank der Unterstützung der Dr. Peter Deubner-Stiftung konnten nicht nur Einwegkameras für das Projekt besorgt werden, sondern auch die besten Motive entwickelt, gedruckt und in der Ausstellung präsentiert werden. Kuratiert wird die Ausstellung von der passionierten Streetfotografin Anemone Träger und Christina Bacher, Chefredakteurin des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER. Die Fotos hängen bald im frisch renovierten Offenen Treff der OASE und können ab dem 29.10.2023 zu den Öffnungszeiten der Einrichtung besichtigt werden.
Die Vernissage findet am 29.10.2023 um 15 Uhr mit Dr. Peter Deubner und unter Anwesenheit der Fotograf*innen statt. Die Filmvorführung des Films „Wohin mit Kurt?“ ist um 17.30 Uhr unter Anwesenheit des Filmemachers Christoph Gottwald geplant.

Holy Shit – Oktoberausgabe erschienen

Die neue Ausgabe unseres Strassenmagazins Draussenseiter steckt wieder voller unglaublicher Geschichten, darunter die von Tom Allan, der schon früh wusste, dass er Musiker werden möchte. Er hat sich mit uns in seinem Proberaum getroffen. Als er nun seine neue Band @false_lefty gestern im @emdrueggepitter vorstellte, gab es unser Heft am Merchandise-Stand – hat uns sehr gefreut. 🙏
Ab sofort bekommt ihr die Oktoberausgabe wie immer bei unseren Strassenzeitungsverkäufer. Und im Abo. Übrigens haben wir uns diesmal in Kooperation mit dem Verein @frauenstadtleben die Situation öffentlicher Toiletten in der Stadt angeschaut. Und wir empfehlen schon jetzt den Film @holy_shit_film, der im November in die Kinos kommt!

Trauermesse für Lothar

Die Obdachosenseelsorge des GUBBIO feiert nächsten Mittwoch 4. Oktober um 16.30 Uhr eine Messe für Lothar Schmieding, zu der alle eingeladen sind. Die Kirche befindet sich in der Ulrichgasse 27 in Köln.
Danke auch für dieses schöne Foto an Tobias Sutter, der Lothar beim Stadtführertreffen in Basel im Januar 2023 vor die Linse bekam. Genau so war er: Freundlich, gut gelaunt und verschmitzt.

Unser Lothar ist gestorben!

Wir trauern um einen unserer Besten. Lothar Schmieding hat nicht nur regelmäßig für den DRAUSSENSEITER seine Reisekolumne geschrieben und das Straßenmagazin fast täglich in der Krebsgasse verkauft, durch seine freundliche Art hat er vor allem auch bei den DRAUSSENSEITER-Stadtführungen viele Herzen berührt. Er war einfach ein feiner Mensch, der noch viele Pläne hatte.
Wir sind sehr traurig. (Foto: Heidi Breer)

Danke für spontane Hilfe!

Wir sagen herzliches Dankeschön an alle, die Gheorges Hilferuf gestern geteilt haben. Heute nämlich hat Guido Renner, einer unserer langjährigen (Facebook-)Freunde, schnell und unkompliziert mit seinem Auto geholfen, das „Little Home“ des DRAUSSENSEITER-Verkäufers aus Rumänien um 200 Meter zu versetzen. Gheorge zeigte sich froh und erleichtert, weil er jetzt in Zukunft in direkter Nachbarschaft zu seinem Sohn Madalin wohnen kann, der ihn nach einer längeren schweren Erkrankung unterstützt.
Einmal mehr zeigt sich hier Teamwork „makes the dream work“. Der Hilfeaufruf wurde von unserer Streetworkerin aufgenommen, von der Redaktion auf der DRAUSSENSEITER-Facebook-Seite online gestellt, in Kürze von euch geteilt und nur wenige Minuten später meldeten sich bereits Menschen mit Auto und Anhängerkupplung, die mit anpacken wollten! DANKE! Vor allem an Guido, ohne dessen spontanen, zupackenden und sympathischen Einsatz wir das Umparken heute nicht hinbekommen hätten!

Tag der Wohnungslosen

Auch die OASE und der DRAUSSENSEITER war am gestrigen Tag der Wohnungslosen beteiligt, den die Stadt Köln in Kooperation mit den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe veranstaltete. Streetworker Andreas Ette und Friederike Bender waren mit der E-Rikscha unterwegs, um auf das Angebot der rechtsrheinischen Fachstelle aufmerksam zu machen. Auffällig seien die steigenden Anfragen in den Beratungsstellen, sagt SKM-Sachgebietsleiterin Jane van Well im Vorfeld. In Ballungsräumen wie Köln nehme nicht nur die Obdachlosigkeit auf der Straße zu. Auch versteckte Wohnungslosigkeit sei ein „größer werdendes Problem“. Beim Aktionstag gehe es vor allem um Präsenz, Information und Vernetzung untereinander.

Neue Ausgabe zum Thema Ehrenamt

In der aktuellen Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER ist ein Interview mit dem Rapper und Schauspieler Eko Fresh erschienen. Der Kölner engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich und ist deshalb der diesjährige Ehrenamtspate der Stadt Köln. Außerdem geht es um Soulfood auf der „Schäl Sick“, um Erinnerungsarbeit an Kölner Gymnasien und um die bewegende Geschichte von Trajan, der vor kurzem nach aufreibenden Jahren auf der Straße verstorben ist – die Sozialarbeiterin Rike Bender erinnert sich an ihn. Das Heft bekommt ihr beim Straßenzeitungsverkäufer eures Vertrauens, in ausgewählten Buchhandlungen und im Abo.

OASE-Sommerfest bei bestem Wetter

Mit mehr als hundert Leuten feierte die OASE letzten Mittwoch ein schönes Sommerfest vor der Einrichtung und lud die Gäste zu gratis Würstchen und Kartoffelsalat, Kaffee und Kuchen ein. Am DRAUSSENSEITER-Stand gab es die aktuellsten Ausgaben und – aufgrund einer Spende von Elke Heidenreich – eine Leseoase mit Büchern, die man sich kostenfrei mitnehmen konnte. Für alle Beteiligten war dies eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam einen schönen Nachmittag zu verleben.

 

Foto: Peter Ruthardt

 

 

Einladung zum Sommerfest

Es ergeht herzliche Einladung zum OASE-Sommerfest am 9. August 2023 von 12-16 Uhr. Wir freuen uns über alle, die mit uns auf der Alfred-Schütte-Allee 4 feiern! Bitte vorab checken, ob die Drehbrücke geöffnet ist, darüber haben wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine zuverlässigen Informationen.

Blick über den Tellerrand

Ein spannendes Interview hat Christina Bacher mit Asja Bölke und Lothar Schmieding für KLAAF – Das Kölsch Magazin der SK Stiftung Kultur geführt. Beide verstehen sich als Stadtführer*innen mit einer Vorliebe für den Blick über den Tellerrand. Während die Kunsthistorikerin Touren für „Urlaub in Köln“ anbietet, dreht der wohnungslose Lothar Schmieding seine Runden auf den Spuren des doppelten Stadtplans im Auftrag des DRAUSSENSEITERs. Das Heft ist gratis und liegt an vielen öffentlichen Stellen aus.

Doppelausgabe vom DRAUSSENSEITER erschienen

Gemeinhin heißt es ja, dass Reisen ein teueres Unterfangen ist. Für Luca Waulthier ist der leere Geldbeutel eher eine Herausforderung. Der geborene Belgier ist in den letzten Jahren schon viel herumgekommen, ohne einen Cent für Übernachtungen auszugeben. Wir berichten über Couchsurfer, Bahnfahrer und andere Abenteurer und zeigen den anderen, warum man auch in Köln einen schönen Sommer haben kann. Eine Doppelausgabe voller bewegender Texte, Tipps und Tricks für einen schönen Sommer.

Ab sofort auf Köln Straßen und im Abo!

Aktuelle Ausgabe erschienen

Am Sonntag wird unsere langjährige Strassenzeitungsverkäuferin Linda mit ihrem Hund Clayd – an der Seite des Politikers Gerhart Baum – im Gürzenich mit der Alternativen Ehrenbürgerschaft ausgezeichnet. Wir haben das zum Anlass genommen mit der ehemals obdachlosen Kölnerin zu sprechen, die sich mit ihrem Verein Heimatlos in Köln für Betroffene einsetzt, die sonst oft gar keine Lobby haben: Obdachlose mit Hund. Das Interview könnt ihr in der aktuellen DRAUSSENSEITER-Ausgabe nachlesen, die ab sofort auf Kölns Straßen und in ausgewählten Buchhandlungen verkauft wird. Und: Diesmal geht es auch ums Thema Essen ohne Budget. Hobby-Vorkoster- und OASE-Vorstand Ralf Böddingmeier hat sich diesmal in der LORE umgetan und einen Bericht darüber geschrieben.
Danke an Gregor Nick für das Coverfoto!

DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin ausgezeichnet

Auf Einladung des medium magazins wurde DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher gestern in Berlin als Journalistin des Jahres in der Kategorie „Chefredaktion regional“ (3. Platz) ausgezeichnet, da es ihr in der Corona-Krise „auf bemerkenswerte Weise gelungen (ist), das monatlich erscheinende Heft (…) mit großem Engagement durch das schwierige Jahr zu führen und zu stabilisieren“, so die Begründung der Jury. Herzlichen Dank für die Anerkennung.

Offener Stammtisch für freie Mitarbeiter*innen

Viele tolle Leute stecken hinter dem Strassenmagazin DRAUSSENSEITER. Eine paar von ihnen haben sich gestern in der Alten Feuerwache zum offenen Stammtisch getroffen. Danke, dass es euch gibt! Und damit sind natürlich auch die gemeint, die es nicht ins Agnesviertel oder aufs Foto geschafft haben. Mit dabei waren Lektor*innen, Fotograf*innen, Journalist*innen, Akteure gegen Wohnungsnot und der feste Redakteursstamm.Und bei der Gelegenheit: Bitte setzt euch alle dafür ein, dass es Orte wie die Alte Feuerwache weiterhin geben wird!

Ausgabe über starke Frauen

Foto: Roland Kaiser
Für die vorliegende Ausgabe haben wir uns nicht nur den Stadtplan „Starke Frauen. Starkes Köln“ angeschaut, sondern auch einen Text über die Künstlerin Angie Hiesl rausgesucht, den wir abdrucken. Ausserdem berichten wir über Frauen, die sich nichts gefallen lassen – weder in Köln noch in anderen Städten und Ländern, in denen sie zum Teil sogar lebensgefährlich bedroht werden. Danke an Golrokh Akkus, Christina Bacher, Rike Bender, Marie Breer, Anne Brockmann, Ingrid Müller-Münch, Christiane Rath und Hilde Regeniter für diese gehaltvolle Ausgabe. Und Danke an Barbara Feltes für das beste Lektorat.

Im Wald – Neue Ausgabe am Start

Mehr als zehn Jahre ist es nun her, dass Aktivist*innen in Düren ein Haus kauften und von der „Werkstatt für Aktionen und Alternativen“ aus den Hambacher Forst besetzten. Heute sind #hambacherforst und #hambibleibt die meist aufgerufenen Hashtags deutschlandweit und die Bewegung zum Erhalt des Waldes gehört zu den sichtbarsten Umweltbewegungen in Deutschland. Wir drucken Auszüge hierzu aus dem Buch „Der gerettete Wald“ mit Fotos von Thekla Ehling und stellen eine Verbindung zu Lützerath, für dessen Erhaltung sich so viele Menschen eingesetzt haben. Eine ganze Ausgabe zum Wald ab sofort auf Köln Straßen!

Mit dabei auf der LMS-Gala am Tanzbrunnen!

Es ist immer wieder eine Ehre und ein großer Spaß, ein kleiner Teil dieser großen Bewegung sein zu dürfen. Denn gestern feierte die Mitsinginitiative Loss mer singe am Tanzbrunnen eine wundervolle Gala und die OASE war mit einem frisch sanierten Schild dabei! Danke für so viel Musik im Herzen und auf den Ohren! Glückwunsch an Kasalla für den ersten Platz!

Housing First als Februarthema

Housing First gilt weltweit als Lösung, Obdachlosigkeit längerfristig abzuschaffen. Gemeint ist damit aber nicht, einfach Wohnraum bereit zu stellen. Dr. Kai Hauprich vom Vringsreff hat Christina Bacher im Gespräch verraten, was notwendig ist, um die vielen individuelle Probleme in den Griff zu kriegen, die die Obdachlosigkeit letztlich verursacht haben. Das sei dringend notwendig, so Hauprich, denn: „Wir schauen den Menschen seit Jahren beim Sterben zu.“ Nun ist der Wahl-Kölner zudem noch in den neu gegründeten Vorstand des Bundesverbands Housing First gewählt worden. Das Gespräch lesen Sie in der neuen Ausgabe, die es ab heute auf Kölns Straßen oder im Abo gibt.

Karten fürs Kulturfrühstück in der Melanchthon Akademie

Wer mehr über die Hintergründe von Strassenzeitungen im Allgemeinen und dem Kölner DRAUSSENSEITER erfahren möchte, kann sich bereits jetzt ein Ticket für das Kulturfrühstück am 20. April 2023 ab 10 Uhr in der Melanchthon Akademie sichern. Einen Vormittag lang wird sich Christina Bacher in ihrer Funktion als Chefredakteurin von Deutschlands ältestem Strassenmagazin (ehemals BANK EXTRA) an einem Überblick über die 30 Jahre versuchen, die die OASE nun schon hinter dem Blatt steht, das von Obdachlosen auf der Straße verkauft wird, um ihnen eine niedrigschwellige Tätigkeit und ein kleines Zubrot zu ermöglichen.
https://www.melanchthon-akademie.de/programm/kurs/18361-kulturfruehstueck-im-april?fbclid=IwAR3gPSwSekmX-gM5ZQWsm1T8uuvPQK_gF93PMg1os97QB_mHxgbty1oI9nc

Loss mer singe in der OASE

Wie bereits in den letzten Jahren bescherte die Mitsinginitiative Loss mer singe e.V. letzten Sonntag den Besucher*innen der OASE wieder einen unvergesslichen Nachmittag. In Köln-Deutz gab es mal wieder die Möglichkeit, unter Moderation von Harald van Bonn durch ein fein kuratiertes Programm aus 12 Liedern die neue Hits der Session kennenzulernen. Fast schon Tradition ist es, dass zu Anfang des Nachmittags kölsche Musiker für das Publikum ohne Gage auftreten und diesmal waren keine Geringeren als Bömmel und Kafi – Ex-Bläck Fööss – in die OASE gekommen.
Und dann wurde in der Einrichtung an den Poller Wiesen, in der sich auch die Redaktion des DRAUSSENSEITERs befindet, generationenübergreifend und alkoholfrei gesungen, geschunkelt und „das Föttche“ geschwungen.
Bei der Abstimmung lagen am Ende Kasalla vor den Bläck Fööss. Auf Platz 3 landete – wie könnte es passender für die OASE und diesen Nachmittag sein – die Marie-Band mit „Meteinander“. Wie immer war es nämlich ein tolles Erlebnis, wie gut das Miteinander funktionieren kann, wenn man es nur will.
Danke allen, die diesen Nachmittag zu einem wunderbaren Ereignis gemacht haben!
Fotos: Daniel Steh

„DRAUSSENSEITER hilft, Augen offen zu halten“ Sabi von Pläsier

Heute erreichte uns ein tolles wertschätzendes Statement von Sabi Offergeld, Sängerin der Band Pläsier, das wir gerne mit euch teilen wollen. „Der DRAUSSENSEITER lässt uns Köln von einer anderen – oft eher nicht so oft beleuchteten – Perspektive wahrnehmen. Regt zum Nachdenken an. Bringt uns als Band, aber auch mich als Privatperson zum genaueren Hinschauen, wo Missstände sind und wo wir selber realistisch helfen können“, schreibt sie. Und: „So haben wir mit unserer Band Pläsier schon bei der Suppenküche der Street Angels oder in der OASE gespielt und obdachlosen Menschen vielleicht einen Moment des Glücks bescheren können.“ Sabi, die aktiv bei der Flut im Ahrtal, sowie bei der ersten Flüchtlingsankunft der Ukraine am Berliner Hauptbahnhof u.a. bei der Ausgabe von Schlafsäcken und Isomatten geholfen hat, schreibt: „Straßenmagazine wie der DRAUSSENSEITER können helfen, die Augen offen zu halten und nicht zu vergessen, dass wir zwar in einer Wohlstandsgesellschaft leben, aber es dennoch viel Armut gibt und wir alle Menschen sind.“ Ein ganz praktischer Tipp der Sängerin, den wir voll und ganz unterstützen, lautet: Pfandflaschen bitte neben die Mülleimer stellen, erstens damit sich niemand beim Sammeln verletzt und zweitens um die Menschen nicht zwingen, im Müll wühlen zu müssen.

Danke, Sabi, für dein Engagement!

Tolles Unterstützerinnen-Statement!

Danke, Hilde Regeniter, für dieses tolle Unterstützerinnen-Statement, das im Februarheft erscheinen wird. Als Journalistin beim Domradio, so hat sie uns verraten, kommt sie immer wieder auf neue Ideen durch die Lektüre des Strassenmagazins. Das freut uns sehr.
„Der Draussenseiter schenkt mir ganz andere Blicke auf meine Stadt, als ich sie woanders finde. Hier lese ich zum Beispiel Berichte über Menschen, die auf der Straße leben, über ihren Alltag, ihre Sorgen und ihre Sehnsüchte. Das weitet den Horizont – und die Hoffnung gleich mit.“

Februarheft zum Thema „Tabus“

„Geld wirkt als Beziehungsmittel“, sagt Marlene Engelhorn. Die Millionenerbin fordert lautstark, endlich fair besteuert zu werden – ein Tabu unter den Reichen und für uns ein Interview wert. Danke auch an die Kollegen der TROTTWAR, die das Gespräch geführt haben. Nur ein Thema von vielen, die gerade schwer in der Diskussion stehen und die wir in der Februarausgabe aufgreifen. Die neue Ausgabe gibt es ab sofort auf Kölns Straßen.

Journalistenpreis für Christina Bacher in der Kategorie „Beste Chefredaktion regional“ (3.Platz)

Die Kölner Journalistin Christina Bacher wurde bei der Prämierung der „Journalistinnen und Journalisten des Jahres“ durch die renommierte Branchen-Zeitschrift „medium magazin“ für ihre „unermüdliche Arbeit für den DRAUSSENSEITER“ von einer unabhängigen Jury unter die Top 3 in der Kategorie Chefredaktion regional gewählt. „Straßenmagazine wie der DRAUSSENSEITER aus Köln wurden von der Pandemie besonders hart getroffen. Chefredakteurin Christina Bacher ist es jedoch auf bemerkenswerte Weise gelungen, das monatlich erscheinende Heft mit großem Engagement durch das schwierige Jahr zu führen und zu stabilisieren“, heißt es in der Begründung der Jury. Eine schöne Anerkennung überhaupt auch für Deutschlands ältestes Straßenmagazin, das in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag feiert. Die Auszeichnung „„Journalistinnen und Journalisten des Jahres“ wurde in diesem Jahr zum 19. Mal vergeben. Der Kölner Journalist Günter Wallraff wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet, die Comedienne Carolin Kebekus in der Kategorie Unterhaltung. Die Preisverleihung findet am 22. Mai 2023 in Berlin statt.

Exklusiv Texte von Kölner Autor*innen zum Thema Hoffnung

Unser Strassenmagazin DRAUSSENSEITER wird in diesem Jahr 30 Jahre alt. Die Literaturszene Köln e.V. dagegen ist ein noch recht junger Verein, der jedoch seit seiner Gründung im Jahr 2018 schon eine Menge auf die Beine gestellt hat. Die reiche literarische Szene der Stadt nicht nur intern zu vernetzen, sondern auch nach außen sichtbar zu machen, ist ernanntes  Ziel der Kölner Kulturschaffenden. Und dass wir in der neuen Ausgabe exklusiv Texte und Cartoon von Samy Challah, Brigitte Glaser, Elke Heidenreich, Seyda Kurt, Leo Leowald; Sabine Schiffner und Enno Stahl abdrucken konnten, ist dieser schönen Kooperation zu verdanken. Viel Spaß beim Lesen.

Dezemberausgabe in Kooperation mit der Literaturszene Köln

Die aktuelle Dezember-Ausgabe wollen wir unseren Leser*innen ganz besonders ans Herz legen, die ab heute aufs Kölns Straßen erhältlich ist und in Kooperation mit der Literaturszene Köln entstanden ist. Dafür nämlich hat Christina Bacher die bekannte Literaturkritikerin Elke Heidenreich und einen unserer belesenen Strassenzeitungsverkäufer Lothar Schmieding zum Gespräch ins Literaturhaus geladen. Außerdem haben sich sechs renommierte Autorinnen und Autoren aus Köln Gedanken zum Thema Hoffnung gemacht und exklusiv Texte verfasst – namentlich sind das Brigitte Glaser, Seyda Kurt, Enno Stahl, Sabine Schiffner, Leo Leowald und Samy Challah. Mehr Gehalt in einem Heft geht nun wirklich nicht. Also, zugreifen, solange der Vorrat reicht!

Novemberausgabe über Vorbilder

Heute gibt es eine kleine Vorschau auf unsere Novemberausgabe die morgen erscheint. Wir finden, es ist eine besonders schöne und wichtige Ausgabe geworden, in der es um Vorbilder und Held*innen aus Köln geht und zwar diejenigen, die eher im Stillen ihre Arbeit tun. Laura Hofschlag hat beispielsweise Juttas Suppenküche am Dom besucht und ein schönes Porträt über Jutta Schulte geschrieben. Karin Volberg hat sich mit dem Sohn von Jean Jülich – Marco – getroffen und mit ihm über seinen berühmten Vater gesprochen, der zu den Edelweißpiraten gehörte. Und Christiane Rath hat sich mit dem „German Doctor“ Volker Petersen beschäftigt, der lange in Kambodscha gearbeitet hat. Wir wümschen viel Vergnügen beim Lesen!

Interview zum DRAUSSENSEITER-Jubiläum im SWR

Pünktlich zum Internationalen Tag zur Überwindung von Armut am Montag, 17.10.2022 um 19 Uhr, wird das Interview mit Christina Bacher zu „30 Jahre DRAUSSENSEITER“ in dem schönen Format „Tandem“ im SWR ausgestrahlt. Danach kann man sich die 90minütige Sendung noch in der Mediathek anhören, u.a. mit Musik von Bukahara, Cat Power und Cash Savage. Dank geht an Christine Werner und Bernd Lechler für die sorgfältige Vorbereitung.

 

https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/die-stimme-der-strasse-christina-bacher-ist-chefredakteurin-vom-draussenseiter-deutschlands-aeltester-strassenzeitung-swr2-tandem-2022-10-17-100.html

 

Auf den Hund gekommen – Neue Ausgabe am Start

Im politischen Diskurs wird zur Zeit viel darüber gesprochen, dass man „Obdachlosigkeit nicht mehr hinnehmen“ oder „Obdachlosigkeit vermindern“ oder gar „abschaffen möchte“ – dahingehend gehandelt wird kaum. Jetzt fordern Akteur*innen wie der Kölner Rainer Kippe einen konkreten Plan vonseiten der Stadt, wie man die Vorgaben der Bundesregierung in die Tat umsetzen will. Eine Hilfe könnte das Interview mit Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) sein, das unser Hamburger Kollege Benjamin Laufer geführt hat. „Wenn wir es gut anstellen, wird 2030 jeder Mensch, der ein Obdach sucht, eines bekommen können“, sagt sie und möchte sich zunächst um die Familien kümmern. In der aktuellen DRAUSSENSEITER-Ausgabe kann man das Gespräch nun nachlesen. Ab heute auf Kölns Straßen! Außerdem im Heft: Ein tolles Hunde-Special mit Titelmodel Emma auf dem Cover.
Foto: Bundesregierung/Iesco Denzel

INSP-Awards in Mailand vergeben

In diesem Jahr fand die Tagung des International Network of Streetpapers auf Einladung der Straßenzeitung Scarp de Tenis in Mailand statt. Neben Fach-Vorträgen, Ausflügen in eine Suppenküche und die Redaktion wurden schließlich am letzten Abend die INSP-Awards verliehen. Diesmal war auch der DRAUSSENSEITER in der Kategorie „Beste Verkäuferkolumne weltweit“ nominiert, in der die ehemals obdachlose Linda zehn Jahre lang aus der Sicht ihres Hundes Clayd im DRAUSSENSEITER aus ihrem Alltag berichtet hat.

Auch, wenn die Kollegen der ASPHALT den Preis bekamen, sind wir sehr dankbar für die inspirierende Zeit und die anregenden Gespräche.

Foto: Fedele Costadura

Ton an! Gigi kann wieder hören!

Dank dreier Spenden nach der WDR-Lokalzeit-Sendung über unser Jubiläum hat Gigi Bergmeister nun endlich ein Hörgerät bekommen. „Es ist unglaublich! Ich kann alles hören! Leider auch den lauten Verkehr!“ flachst der gebürtige Südtiroler und dienstälteste Draussensieter-Verkäufer. Er bedankt sich herzlich bei allen, die ihm dieses tolle Geschenk gemacht haben! (cb)

Betriebsausflug ins Siebengebirge

Der diesjährige Betriebausflug der (zum großen Teil ehrenamtlichen) DRAUSSENSEITER-Redaktion führte uns – dank fachmännischer Begleitung durch den Geologen Sven von Loga – in diesem Jahr ins Siebegebirge. Nach einem Abstecher zum ehemaligen Wohnhaus und Grab von Konrad Adenauer, erklommen wir den Großen Breiberg und machten auf der Löwenburg Rast. Was für ein herrlicher Tag bei bestem Wetter!

Aktionstag mit Menschennest

Wer noch nie ein Menschennest gebaut hat, dem ist zu sagen, dass das ein ordentliches Stück Arbeit bedeutet: Wie ein Vogel muss man jedes Ästchen im Wald aufheben, einsammeln und – selbstverständlich ohne Kordel oder Draht – zusammenflechten. Beim Aktionstag vom DRAUSSENSEITER letzten Freitag – anlässlich des 30. Jubiläums des Straßenmagazins – konnte man der Künstlerin Christiane Rath über sechs Stunden dabei zuschauen, um später selbst ein wenig Nestwärme zu erfahren. Außerdem gab es eine Offene Redaktionssitzung und Lesungen von Christiane Rath, Christina Bacher und Mirijam Günter. Danke an Neustart Kultur, die die Lesungen ermöglicht haben und allen, die den weiten Weg zur OASE auf sich genommen haben – mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß.

 

DRAUSSENSEITER über das Sehnsuchtsland Italien

Und wieder pünktlich zum Monatsanfang ist eine neue gehaltvolle Ausgabe unseres Straßenmagazins DRAUSSENSEITER erschienen – darin ein ausführliches Interview mit Eric Pfeil, dem mit seinem Buch „Azurro – Mit 100 Songs durch Italien“ ein Bestseller gelungen ist und dem dazu passenden Rezept einer Caponata von Foodstylistin Julia Floss. Außerdem hat Chefredakteurin Christina Bacher mit Petra Metzger gesprochen, die neue Vorsitzende des Vereins Arche e.V., der sich stark am Wiener Platz engagiert und sich um Spenden bemüht, um sie an andere Vereine weiterzugeben, die sich für die Bedarfe Wohnungsloser einsetzen. „Kein Verein kann die Not in dieser Stadt alleine bewältigen,“ sagt die seit Jahren sozial engagierte Frau in der September-Ausgabe. Das Heft gibt es ab sofort auf Kölns Straßen und in ausgesuchten Buchhandlungen und im Abo.

Nominierung für den INSP-Award

Hurra! Wir wurden nominiert für den Award 2022 des Internationalen Network of StreetPapers (INSP) für den weltweit (!) besten Beitrag eine*r Straßenzeitungserkäufer*in: Linda Rennings – selbst jahrelang obdachlos – hat für unser Kölner Straßenmagazin eine regelmäßige Kolumne aus der Sicht ihres Hundes Clayd geschrieben. Der ungewöhnliche Blickwinkel des Tiers, das sie aus einer Tötungsstation in Rumänien gerettet hat, erzählt von dem Alltag seines 59jährigen „Dosenöffners“ – der Frau nämlich, die jahrelang auf dem Friedhof in der Nähe des Grabs ihrer Großmutter „Platte“ machte und sich dann mithilfe einzelner Menschen und viel eigener Kraft ins Leben zurück kämpfen konnte. Die Jury-Begründung: „Der Beitrag ist kreativ, innovativ und gut durchdacht – und er erfordert Mut. Der Beitrag hat die Kraft, die öffentliche Wahrnehmung von Armut, Obdachlosigkeit und Ausgrenzung zu verändern.“ Also Empowerment in bester ursprünglicher DRAUSSENSEITER-Tradition.

Auf diesem Weg ein großes Dankeschön auch an Sabrina Burbach und Markus Düppengießer, die Lindas Kolumne viele Jahre redaktionell betreut haben. Wer den Preis bekommt, wird Mitte September auf der INSP-Tagung in Mailand verkündet.

 

DRAUSSENSEITER-Aktionstag

Wer schon immer mal hinter die Kulissen unseres Straßenmagazins schauen wollte, kann dies am 26.8.2022 ab 15 Uhr tun.

Wir starten vor der OASE auf den Poller Wiesen mit einer öffentlichen Redaktionssitzung, ab 16 Uhr gibt es Lesungen von Mirijam Günter, Christina Bacher und Christiane Rath aus dem Buch „Die Letzten hier – Köln im sozialen Lockdown“. Bereits ab morgens baut die Künstlerin Christiane Rath ein Pop up-Menschennest auf, in dem man sich geboren fühlen kann.

Feierlich wollen wir auch unsere E-Rikscha einweihen, die seit kurzem die OASE als Gefährt bereichert.

Wir freuen uns über Jede*n, der trotz geschlossener Drehbrücke den Weg zur OASE findet.

Besondere Bürger- und Berbertour

Endlich gibt es mal wieder eine öffentliche „Bürger- und Berbertour“, zu der sich jede*r Interessierte ab sofort Tickets sichern kann.
Am 27.8.2022 um 15 Uhr laden der Stadthistoriker Martin Stankowski und die Straßenzeitungsverkäufer Rico und Lothar zu einem ungewöhnlichen Gang um den Dom. Auf den Spuren des „doppelten Stadtplans“ geben wir neben Informationen über das Leben auf der Straße, auch wertvolle Tipps, wie man Menschen ohne Obdach helfen kann und wo sich die Einrichungen der Wohnungslosenhilfe befinden.
Die Einnahmen kommen der Einrichtung Oase – Benedikt Labre e.V. und den Stadtführern zugute.
https://www.koelnticket.de/bürger-+%26+berbertour+mit+martin+stankowski+und+draussenseiter+-verkäufern–ticket-67/?evid=2646923&pageid=67″

 

 

Sommerausgabe erschienen

Am 14./15. Juli 2021 hatte die Ahr ihr folgenreichstes Hochwasser seit Menschengedenken. Auch im Ortsteil Gemünd, wo die Flüsse Olef und Urft zusammenkommen, war der Wasserpegel sehr hoch. So wurden Atelier und Wohnhaus der Künstlerin Mona Dia in Gmünd stark in Mitleidenschaft gezogen, ihre Existez nahezu in wenigen Stunden zerstört. Schonungslos erzählt sie uns in der aktuellen DRAUSSENSEITER-Ausgabe – ein Jahr später – davon, wie es ihr seither ergangen ist und wie viel ihr ihre Zwillingsschwester Katja Franke gerade in schweren Zeiten bedeutet. Eine gehaltvolle Ausgabe, die nun zwei Monate zu haben ist – auf der Straße, im Abo und in ausgewählten Buchhandlungen.

Der doppelte Stadtplan – Tour mit Martin Stankowski

Wer denkt schon im Strom der Touristen an Suppenküchen und Kleiderkammern? Und wo können Menschen ohne Budget täglich satt werden? Wie wild sind die Nächte am Dom wirklich? Und wo kann man sich mitten in der Stadt am besten zur Ruhe legen, wenn man kein Zuhause hat? Während des zweistündigen Stadtrundgangs am 27.8.2022 um 15 Uhr geben sich der Stadthistoriker Martin Stankowski und ausgewählte Verkäufer des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER ein Tete-à-Tete und zeigen, dass Köln tatsächlich einen doppelten Stadtplan hat.
Tickets für den gute Zweck gibt es ab sofort hier:
https://www.koelnticket.de/bürger-+%26+berbertour+mit+martin+stankowski+und+draussenseiter+-verkäufern-ticket-67/?evid=2646923&pageId=67

Furioser Jubiläumsabend im M22

Was für ein furioser Abend für uns DRAUSSENSEITER & Friends: Anlässlich des 30. Geburtstags unseres Straßenmagazins luden wir am 15.6.22 ins legendäre M22 in Deutz zum bunten Abend. Im Rahmen des uns seit Jahren eng verbundenen Deutzkulturfestivals traten neben Schauspielerin Isabella Archan und Comedian Heinz G. Gröning auch Blues-Ikone Richard Bargel auf. Die Moderation übernahm Christina Bacher, seit 16 Jahren Chefredakteurin des Magazins. Wir bedanken uns herzlich für die viele Glückwünsche – per Post, Whatsapp und natürlich auch persönlich. Henning Quanz von der WDR Lokalzeit hat wohl Recht: Der DRAUSSENSEITER ist die „ungewöhnlichste Zeitung von ganz Köln“ und das liegt nicht nur an den Leuten hinter den Kulissen, sondern auch an seiner treuen Leserschaft. Danke.

Berichterstattung rund um den runden Geburtstag

Gestern gab es einen schönen Bericht in der WDR Lokalzeit über das 30. Jubiläum unseres Straßenmagazins DRAUSSENSEITER, der sich noch eine Woche in der Mediathek befindet. Der Kölner Stadtanzeiger berichtete ebenfalls und kündigte die öffentliche Feier im Rahmen des Deutzkulturfestivals an: Zu Ehren des sozialen Projekts treten Isabella Archan, Heinz G. Gröning und Richard Bargel im M22 auf.

https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-aus-koeln/lokalzeit-aus-koeln-oder-14-06-2022/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWNkZjdiNTE3LWIyYmUtNGU0My1iYWYxLTcxOTU3YmUwNWUxMQ?fbclid=IwAR05-5AsYtLG60f59mkJUSUSzC2CmkK2mdxme63DAInb3DSklalb7dyMRKI

Ksta berichtet über Jubiläum

Danke, Thomas Dahl, für den Artikel zu unserem 30. Straßenzeitungs-Jubiläum, der heute im Kölner Stadt-Anzeiger zu lesen ist. Schön auch der Hinweis zu unserem „Abend für DRAUSSENSEITER & Friends“, der morgen (15.6.) ab 19.30 Uhr im M22 im Rahmen des Deutzkulturfestivals stattfinden wird.

 

Unterwegs mit Lothar und Rico

Mit angehenden Erzieher*innen des Miltred-Scheel-Berufskollegs in Solingen waren wir auf den Spuren des doppelten Stadtplans unterwegs. Rico und Lothar erzählten aus ihrem bewegten Leben und wie es sich anfühlt, „Platte“ zu machen und warum der Eigelstein früher ein heißes Pflaster war. Die spannende Stadtführung endete am Appelhofplatz, wo unter der Woche abends um 21 Uhr von der Emmaus-Gemeinschaft eine warme Suppe ausgegeben wird.

Bunter Abend zum 30. Jubiläum

Stolz kündigen wir hiermit unser 30. Straßenzeitungsjubiläum an und laden herzlich am 15.6. um 19.30 Uhr ins M22 (Mathildenstraße 22 in Deutz). Dort wird im Rahmen des Deutzkulturfestivals ein bunter Abend mit illustren Gästen stattfinden. Neben Chefredakteurin Christina Bacher, die durch den Abend führen wird, sind Blues-Ikone Richard Bargel, Schauspielerin Isabella Archan und der Comedian Heinz Gröning geladen. Eintritt ist frei!

 

Stadtführung der besonderen Art

Ricos erste Bürger- und Bürgerführung liegt nun hinter uns, an seiner Seite der erfahrene Lothar – beides ausgewiesene Experten der Straße. Der soziale Stadtrundgang wurde gebucht vom Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V. – eine tolle Gruppe. Ganz herzlichen Dank auch für die Fotos! Begleitet wurden wir außerdem von einem WDR-Team. Schön, dass unsere Touren nun nach zweijähriger Pause wieder starten können.
Fotos: Bruno Schrage

Neue Ausgabe verbreitet gute Laune

Neben einem Rundumschlag zur beliebten Quizsendung „Gefragt – Gejagt“ von Tamara Klein und wunderbaren (Bilder)Rätseln von Ulrich Horn, Christiane Rath und Georg Valerius stellen wir den DRAUSSENSEITER-Leser*innen in der Aprilausgabe den Straßenzeitungsverkäufer Siggi vor. Und weil er das mitreißendste Lachen der Stadt hat – mit der Kamera eingefangen von Marcel Geitmann – darf er nun einen Monat lang vom Cover herunter gute Laune verbreiten. TROTZALLEM nennen wir diese Ausgabe. Und wenn Ihr in diesen Zeiten eine Portion Zuversicht braucht, kauft Ihr Siggi und seinen Kolleg*innen einfach ein Heft ab und bekommt exklusiv ein Lachen zurück. Versprochen. Ab dem 1. April auf Kölns Straßen.

„Jeder Mensch kann wohnen.“ Plakataktion zu Housing First

Um für das Housing First-Projekt des Vringstreffs im Stadtbild zu werben, konnte der Künstler Cornel Wachter den FC-Trainer Steffen Baumgart als Gesicht der Kampagne gewinnen. Das Plakat zur Aktion zeigt den Trainer in einer für Obdachlose typischen Situation „auf Platte“. Auf dem Geissblog-Tweet auf Twitter erklärt er auch, warum er diese Aktion gerne unterstützt: „Jeder Mensch braucht Momente, und einen er andere braucht, um wieder auf die Füße zu kommen.“ Dass einigen Menschen fürs echte Zuhause ein eigener Mietvertrag fehlt – und die richtige Hilfe –, steht im Zentrum der Arbeit von Housing First Köln, einer Initiative des Vringstreff e. V. als Träger der Wohnungslosenhilfe. Übrigens schön, dass wir auch ein Teil der Plakataktion vom Vringstreff sein dürfen: Wer genau hinschaut, sieht unser April-Cover als Plakat am Stromkasten. (cb)

Foto: Thomas Ahrendt

 

Medizinische Betreuung für Obdachlose – gestern und heute

Für die aktuelle Ausgabe des Kölner Strassenmagazins DRAUSSENSEITER hat Christina Bacher Dr. Peter Stankowski getroffen, der sich an die Anfänge einer Ambulanz für Obdachlose in Köln Anfang der 70er Jahre noch gut erinnern kann. Damals besetzten die Ärzte und Ärztinnen, Studierende und medizinisches Fachpersonal ein Haus am Salierring, um ihre ehrenamtliche Arbeit aufnehmen zu können. Außerdem berichten wir über die neuen Praxisräume für Obdachlose am Wiener Platz, die Dr. Mark Oette von CAYA e.V gemeinsam mit dem Verein ARCHE in diesen Tagen realisieren konnte. Die Arbeitsbedingungen sind heute vielleicht andere, die Not der Menschen ohne Krankenschein und oft mit wenig Vertrauen in die Medizin besteht nach wie vor.
Die neue Ausgabe gibt es auf der Straße, im Abo und in ausgewählten Buchhandlungen.

Ein Zeichen für den Frieden

Nicht nur in Zeiten der Pandemie ist die medizinische Versorgung sozial ausgegrenzter Menschen ein brisantes Thema. Neben dem Mobilen Medizinischen Dienst des Gesundheitsamts existiert zum Glück eine Vielzahl privater ehrenamtlicher Initiativen, die sich um die medizinische Grundversorgung dieser Menschen kümmern. Der DRAUSSENSEITER hat schon mehrere dieser Projekte und die tragenden Vereine dahinter vorgestellt. Ein ganz neues Projekt wird nun von dem 2020 gegründeten Verein CAYA e.V. (Come As You Are) auf den Weg gebracht. Gründer des Vereins ist Prof. Dr. Mark Oette, Chefarzt für Innere Medizin im Severinsklösterchen – Karin Volberg hat mit ihm über seine wichtige Arbeit gesprochen. Auf dem Umschlag setzen wir mit einem Foto zu Cornel Wachters Aktion „Die Hoffnung stirbt zuletzt“, an der wir ebenfalls beteiligt waren, ein deutliches Zeichen für den Frieden.

Prinz Sven I liest jetzt DRAUSSENSEITER

Prinz Sven I. war auf Einladung des Vringstreffs zu Gast in der Lutherkirche. Von unseren OASE-Streetworker*innen Petra, Rike und Andreas bekam er die aktuelle Ausgabe vom Strassenmagazin Draussenseiter überreicht, das in diesem Jahr 30. Jahr-Jubiläum feiert.

Vom Sammler zum Messie – Neue Ausgabe erschienen

Die einen sammeln Stofftiere, die anderen Komplimente, manche Vasen oder einfach nur schöne Worte. Sammeln, so die Aufräumexpertin Unmani Kuchinsky, gehört zur evolutionären Grundausstattung des Menschen, die unserer Spezies zeitweise das Überleben gesichert hat. Wenn das Horten jedoch pathologisch wird, ist Hilfe vonnöten. Wir haben mit der Sozialpädagogin aus Köln darüber gesprochen, an wen man sich in der Not wenden kann und darüber, dass die Wohnung oft als Spiegel der eigenen Befindlichkeit herhalten muss. Die gehaltvolle Ausgabe gibt es ab sofort auf Kölns Straßen!

Kölsches Wimmelbild der Hoffnung

DRAUSSENSEITER-Verkäufer mit Sharky und Den Brausen

Wir vom Draussenseiter sind sehr bewegt, dabei gewesen zu sein: Denn von Ludwigs Sebus über Ralf Richter bis hin zum Jugendchor St. Stephan sind am Freitag mehr als 175 Kölner*innen zusammen gekommen, um auf Initiative von Cornel Wachter einen Hoffnungssong für Köln aufzunehmen. Mit Abstand in der Lanxess Arena – was für ein Erlebnis! Danke, Cornel!

Foto: Christina Bacher

An Nou Fericit – Neues Jahr, neue Ausgabe!

Pünktlich zum Jahresbeginn ist unsere neue Ausgabe erscheinen – die Erste in unserem 30. Jubiläumsjahr! Diesmal stellen wir das TIEMO vor, das als mobile Tierarztstation wertvolle Arbeit leistet. Auf Initiative von Lutz Wingerath können so auch Tiere behandelt werden, deren (obdachlosen) Besitzer*innen das notwendige Budget fehlt. Außerdem haben wir uns mal in der Einrichtung vom SKM in der Vorgebirgsstraße umgeschaut. Dort besteht für wohnungslose EU-Bürger*innen ohne Sozialleistungsansprüche ein Übernachtungsangebot. Die 90 Plätze werden hauptsächlich von Menschen aus Osteuropa dankbar angenommen, die hier zur Zeit keine Bleibe haben. Das Heft gibt es ab sofort auf Kölns Straßen und in ausgewählten Buchhandlungen.

Buchrezension in der Choices

Laut der aktuellen Choices – liegt ab sofort in Köln gratis aus – diagnostiziert unser Buch DIE LETZTEN HIER. KÖLN IM SOZIALEN LOCKDOWN mit Texten aus dem Straßenmagazin DRAUSSENSEITER und Fotos von Ingrid Bahß, Simon Veith und Georg Valerius in gewisser Weise auch „das Versagen christlicher Werte.“ Das Buch sei prall gefüllt mit Lebensgeschichten, die daran erinnern, wie schnell die vermeintlichen Sicherheiten „Job“ und Wohnung“ wegbrechen können. Dennoch: „Das Anliegen von Herausgeberin Christina Bacher ist es, neben den Tragödien aus Momente der Zuversicht zu transportieren. Für ein Happy-End reicht dies in den meisten Fällen nicht, doch die Hoffnung pulsiert als leises Pochen durch das Werk. Eindringliche Fotografien, Interviews mit ehrenemtlichen Helfern und zahlreiche Kontaktadressen ergänzen die Publikation.“ Danke, Thomas Dahl, fürs genaue Lesen und diese besondere Rezension.

60 warme Wollhandschuhe für Bedürftige

Die Freude war groß, als Mitarbeiter der Dr. Peter Deubner-Stiftung kurz vor Weihnachten 60 neue, warme Wollhandschuhe in der OASE vorbeigebracht haben, um obdachlosen Menschen in den kalten Wintertagen eine Freude zu machen. Insgesamt hatte die Stiftung, die auch das Kölner Obdachlosen-Frühstück organisiert, 500 Handschuhe an verschiedene Einrichtungen für Bedürftige gespendet. Im Namen aller OASE-Besucher*innen sagen wir Danke für die Unterstützung! Auf dem Bild sieht man Theo und Thomas, die die Ersten waren, die sich über diese Spenden gefreut haben!

Tausend Dank den Stunkern!

Studio Stunksitzung – Köln – E-Werk

Tausend Dank an das Ensemble der STUNKSITZUNG und allen Zuschauer*innen, die in diesem Jahr nach den Hauptproben und per Überweisung für die OASE gespendet haben. Insgesamt sind so 4.460,80 Euro zusammen gekommen, um die Obdachlosenhilfe zu unterstützen. Wir bedauern es sehr, dass es diesen Dezember coronabedingt keine weitere Stunksitzungen geben kann.

Stunker, Ihr seid die Besten!
Foto: Ansgar M. Van Treeck

Gothaer Finanzholding AG beschert Obdachlose

Auch in diesem Jahr konnte die Charity Tree Veranstaltung der Gothaer Finanzholding AG stattfinden, bei der heute liebevoll eingepackte Geschenke an die OASE übergeben wurden. Hier können sie ab nächste Woche abgeholt werden. Die persönlichen Wünsche waren vorab von den Sozialarbeiter*innen der OASE eingesammelt worden, auch von Verkäufer*innen des Straßenmagazins DRAUSSENSEIT.
Immer wieder schön, wenn sich die Einrichtung in Deutz so kurz vor den Feiertagen in eine gut gefüllte Weihnachtsstube verwandelt und man mit glänzenden Augen ins neue Jahr starten kann! Herzlichen Dank!

Spende über 12.500 Euro übergeben

Andreas Rettig (Vorsitzender der Geschäftsführung beim FC Viktoria Köln 1904) und seine Kollegin Lisa Schiepan haben dem Verein OASE – Benedikt Labre e.V. eine Spendensumme von 12.500 Euro übergeben, die schnell und unbürokratisch im Sinne eines Notfallfonds obdachlosen Menschen zugute kommen soll, die diese Hilfe gerade in diesen Zeiten dringend benötigen. „Diese Unterstützung tut den Menschen gerade in diesen Zeiten unglaublich gut. Wir können so für die obdachlosen Menschen Hörgeräte, Schlafsäcke und Handschuhe kaufen, um die größte Not zu lindern“, zeigte sich Friederike Bender, OASE-Streetworkerin, sehr erfreut. Das Geld stammt aus dem Erlös des PSD-Bank Cups, bei dem die drei größten Fussballclubs – 1. FC Köln, Viktoria Köln und Fortuna Köln – gegeneinander angetreten sind, um die gute Sache zu unterstützen. Insgesamt sind bei dem Spiel im Sportpark Höhenberg im Oktober 50.000 Euro zusammen gekommen. (Foto: Viktoria Köln)

Stadtanzeiger-Interview über die Situation von Obdachlosen

Über die Situation von Obdachlosen in Pandemiezeiten hat DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher dem KSTA-Redakteur Uli Kreikebaum Rede und Antwort gestanden. Das Interview, in dem es auch ausführlich um das Buch „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“ geht, ist heute nun auf einer ganzen Seite im KSTA erschienen. Daneben wird die Solidaritäts-Aktion für Obdachlose angekündigt, die u.a. die AG Arsch huh zwischen heute und Montag am Breslauer Platz durchführt.

Sneak-Preview im Gubbio

Kleine, feine Sneak-Preview zu unserem Buch „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“ in der Obdachlosenkirche Gubbio. Mit dabei Unterstützer Martin Stankowski und mit Christina Bacher, Karin Volberg, Marc Kersten, Lothar Schmieding und dem Fotograf Georg Valerius immerhin ein Teil des illustren Autor*innenstamms. Schön zu sehen, dass es uns mit dem Buch offenbar gelingt, nicht nur wichtige Diskussionen in Gang zu bringen, sondern auch Tränen der Rührung zum Laufen zu bringen. Das war ein sehr besonderer Auftakt!
Danke auch an Schwester Christina für die Gastfreundschaft!

Zu Gast bei WDR 3

Die ersten Exemplare des Buchs „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“, das soeben im Daedalus Verlag erschienen ist, wurden bereits im Stadtbild gesichtet. Der Buchhandel wird spätestens am Montag versorgt. Heute war Herausgeberin und DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher bei  Katja Schwiglewski als Gast in der Sendung „Kultur am Mittag“ auf WDR 3. Das Gespräch kann man hier nach hören.

 

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-mittag/audio-die-letzten-hier-wie-obdachlose-die-pandemie-erleben-100.html

Promialarm in der Dezemberausgabe

Torsten Sträter ist Autor, Slam-Poet, Komiker, Satiriker und jetzt auch Autor von Weihnachtsgeschichten. Kurzerhand hat er nämlich zu Stift und Papier gegriffen und den deutschsprachigen Straßenzeitungen den Text „Die bucklige Verwandschaft“ zum Abdruck zur Verfügung gestellt. Darüber freuen wir uns sehr. Außerdem haben wir Todde Kemmerich besucht. Der Künstler und Aktivist, der sich seit Jahren u.a. für den Erhalt des Hambacher Forsts einsetzt, hat – durch Gefängnisaufenthalte und Gerichtsverfahren – die krasseste Zeit seines Lebens hinter sich. Neben all diesen spannenden Geschichten, die das Leben schreibt, halten wir ein Plädoyer für mehr Beteiligung von Obdachlosen am gesellschaftlichen und politischen Leben. Partizipation heißt da das Zauberwort. Ein buntes, wichtiges und gehaltvolles Heft erscheint heute. Viel Spaß beim Lesen!

STADTREVUE empfiehlt das Buch „Die Letzten hier“

Ab heute ist die neue Ausgabe der STADTREVUE im Handel und informiert auf acht Seiten in einem hintergründigen Artikel über die Situation von Obdachlosen in Köln. Wir sind sehr stolz, dass nicht nur unser Buch „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“ empfohlen wird, sondern es auch ein Foto daraus von Ingrid Bahß auf den Titel geschafft hat.

Das Buch wird nächste Woche ausgeliefert und ist über den Buchhandel und beim Straßenzeitungsverkäufer Eures Vertrauens erhältlich.

DRAUSSENSEITER-Ausgabe zum Thema Gerechtigkeit

Rund die Hälfte der in Köln inhaftierten Wohnungslosen ist in Haft, weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlen konnte.
Die Justiz hat dafür die Bezeichnung „Ersatzfreiheitsstrafe“ erfunden. Die andere Hälfte wurde direkt zu einer Freiheitsstrafe verurteilt – mehrheitlich ebenfalls wegen sogenannter Bagatelldelikte. Da die Strafen dafür relativ kurz sind, kann davon ausgegangen werden, dass jährlich mehr als 20.000 Wohnungslose für Tage, Wochen oder Monate ins Gefängnis kommen.
Klaus Jünschke geht in seinem ausführlichen Artikel „Gefängnisse sind Armenhäuser geblieben“ in der Geschichte weit zurück, um bedauernd festzustellen, dass sich die Missstände seit damals nur unwesentlich geändert haben. Unsere neue Ausgabe zum Thema GERECHTIGKEIT gibt es ab dem 1. November 2021 auf Kölns Straßen. Gute Lektüre!

Draussenseiter im Oktober: Bildung ohne Budget

Foto: Christina Bacher

Die Bibliotheksforschung hat sich bisher eher selten dafür interessiert, ob und wie Menschen mit wenig Geld oder Wohnungslose Bibliotheken nutzen oder welche Angebote es für sie gibt. Unsere Kollegin Silvia Rizzi hat sich in Stuttgart, Nürnberg, Düsseldorf und Köln unter Betroffenen umgehört, wie deren Bedarfe sind und wie man ihnen entgegenkommen könnte. Wir haben außerdem mit Frau Dr. Hannelore Vogt, der Leiterin der vielfach ausgezeichneten Kölner Stadtbibliothek, gesprochen, welche Funktion eine Bücherei neben der Ausleihe von Büchern und Medien für die Bürger*innen haben kann. Dieses wunderbare Heft gibt es ab heute auf Kölns Straßen, in ausgewählten Buchläden und im Abo.

Benefizkonzert für die OASE

Harald van Bonn lud gestern unter dem Motto „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ Marie Bascoul, Stephan und Maria Brings, Danny Prill und Christina Bacher auf die Bühne im legendären Piranha und ließ – wie jedes Jahr – für die OASE den Hut rumgehen. Die Auszählung läuft noch – letzter Stand um Mitternacht: 1100 Euro für die gute Sache. Hammer! Danke allen, die da waren.

Auch an Lutz, den wunderbaren Gastgeber! ?

Housing First als Thema im September

Housing First - Draussenseiter im September 2021

Als der obdachlose Herr K. eines Tages nicht mehr an seinem Platz am Chlodwigplatz steht, begibt sich Ingrid Bahß auf die Suche nach ihm. Sie findet ihn in der Cafeteria vom Johannishaus, wo er ein Zimmer bezogen hat. Hier besucht sie ihn nun regelmäßig und so entsteht aus einer flüchtigen Begegnung eine jahrelange Freundschaft. Inzwischen ist Herr K. verstorben, vergessen ist er jedoch nicht. Wir erzählen seine Geschichte. Außerdem haben wir uns mit dem Housing First-Projekt vom Vringstreff beschäftigt und uns mit Andreas getroffen, der als einer der ersten in Köln davon profitieren durfte. Die neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe erscheint zum 1. September 2021!

Spende übergeben!

Spende der Gothaer Systems GmbHMit einer Spende von 4.000 Euro hat die Gothaer Systems GmbH, Konzern-IT der Gothaer Versicherung in Köln, das Engagement der OASE als gemeinnütziger Verein für die Belange von Menschen in Wohnungsnot unterstützt. Die Spendensumme entstand aus dem pandemiebedingten Wegfall der firmeninternen Weihnachtsfeiern. „Durch die Umstellung auf virtuelle Alternativen konnten wir das geplante Budget für die Abteilungsfeste sparen und freuen uns nun sehr, dieses für einen guten Zweck an die OASE Köln Benedikt Labre e.V. sowie an drei weitere gemeinnützige Organisationen spenden zu können“, erklärt Rainer Paasche, Bereichsleiter Projektmanagement Services bei der Gothaer Systems und Initiator der Spendenaktion. Harald van Bonn, Mitarbeiter der Gothaer Systems und langjähriger Unterstützer des Vereins, überreichte den Spendenscheck persönlich an den OASE-Kollegen Andreas Ketzer. An der Auswahl der Spendenempfänger waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv beteiligt: Im Intranet durften sie Organisationen, die ihnen persönlich am Herzen liegen, als Empfänger vorschlagen. Nach einer ebenfalls von den Mitarbeitenden durchgeführten Abstimmung, wählte das Unternehmen die vier Organisationen mit den meisten Votings aus.

Jubiläumsausgabe erschienen!

Draussenseiter Juli 2021Anläßlich des 30. Jubiläums des Vereins OASE – Benedikt Labre e.V. erscheint zum 1. Juli nun unsere Sommerausgabe – gespickt mit Grußworten und Glückwünschen zum großen Jubiläum, u.a. von Bürgermeisterin Henriette Reker, Sozialdezernent Harald Rau, Loss mer singe-Moderator Harald van Bonn, Judith Knabe vom Kölner Strassennetz oder auch Bestseller-Autorin Melanie Raabe. Außerdem schauen in dem Heft Weggefährt*innen wie Ingrid Ahlers, Tamara Klein und Frank Überall zurück auf die vergangenen Jahre, die die OASE für Wohnunglose und Menschen in sozialen Schwierigkeiten immer eine wichtige Anlaufstelle gewesen ist. Bereits im Hinblick auf die Bundestagswahl haben wir gemeinsam mit anderen Straßenzeitungen – nach Robert Habeck, Christian Lindner und Olaf Scholz – nun auch den Kanzlerkandidaten der CDU Armin Laschet mit Fragen gelöchert. Eine gehaltvolle Ausgabe, die in keinem Kölner Haushalt und auf keiner „Platte“ fehlen darf, nicht wahr?

Bitte unterstützt unsere Straßenzeitungsverkäufer*innen und kauft ihnen ein Exemplar ab. Um das Projekt zu unterstützen, könnt ihr den DRAUSSENSEITER selbstverständlich auch abonnieren.

Rückblick auf 30 Jahre OASE

Karl-Heinz Kreutzmann (1943-1999) Gründer der OASE
Foto: Oase

Vor 30 Jahren gründete Karl-Heinz Kreutzmann (1943-1999) mit Gleichgesinnten die OASE in einem Raum der Herz-Jesu-Gemeinde am Zülpicher Platz. Heute im Rechtsrheinischen verortet, gilt die Einrichtung nach wie vor als wichtige Fachberatungsstelle mit Offenem Treff und Kleiderkammer für Wohnungslose und Menschen in sozialen Schwierigkeiten. Im Jahr 1992 wurde dann die BANK EXTRA, das Vorgänger-Heft vom DRAUSSENSEITER, gegründet.

Willkommen, Yavuz!

Yavuz - unser Mann in EhrenfeldUnser neuer Straßenzeitungsverkäufer in Ehrenfeld heißt Yavuz. Er hält sich meistens rund um den Lenauplatz auf und hat ab nächste Woche sicher auch die neue Draussenseiter-Ausgabe im Gepäck.

„Schenke ein Lächeln“ spendet 650 Masken für Bedürftige!

Wir schenken ein LächelnEin Lächeln bedeutet Herzenswärme und eine Maske Schutz vor Ansteckung – eine lebensbejahende Kombi also, von der die Einrichtung OASE – Benedikt Labre e.V. nun aufgrund einer großzügigen Spende des gemeinnützigen Unternehmens „Schenke ein Lächeln“ profitieren konnte. Die Wolfsburger spendeten insgesamt über 650 FFP-2-Masken, die an Kunden der OASE – wie Lothar und Kalle – und an die Verkäufer des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER verteilt wurden. „Damit konnten wir alle gut versorgen, die Bedarf hatten“, freut sich auch Sozialarbeiter Ingo Leis über die Aktion. (cb)

Mai-Ausgabe am Start

Fussläufig - DS Mai 2021„Es würde alles besser gehen, wenn man mehr ginge“ – das hat schon Johann Gottfried Seume im Jahr 1801 gesagt. Der Schriftsteller ist auf derselben Route wie Goethe gereist, allerdings weitestgehend zu Fuß und nicht mit der Kutsche. Auch „unsere Leute“ – die Straßenzeitungsverkäufer*innen, Berber*innen und Menschen ohne Wohnung – sind häufig tagein, tagaus – ohne Verkehrsmittel unterwegs. Deshalb beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe vornehmlich mit dem Thema der Schuhwahl im Speziellen und dem Unterwegssein im Besonderen.

Außerdem haben wir im Hinblick auf die Bundestagswahl – nach Robert Habeck im April – nun auch mit Olaf Scholz gesprochen. Der SPD-Spitzenkandidat versprach im Interview mit Annette Bruhns den Bau von 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr sowie die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro.

ZUSÄTZLICHES Angebot: Postausgabe und Straßenzeitungsverkauf VOR der Drehbrücke (an der Siegburgerstraße)

Postausgabe und Straßenzeitungsverkauf VOR der DrehbrückeSeit Anfang März findet zwei Mal am Tag – jeweils um 10 und um 13 Uhr – eine Postausgabe vor der Drehbrücke statt, die mindestens bis zum Jahresende geschlossen bleibt. Außerdem können Straßenzeitungsverkäufer dort ihre Zeitungen abholen. Durch die Brückensanierung entsteht für die vielen Besucher der Einrichtung ein erheblicher Umweg. Das Angebot trägt so dazu bei auch in den kommenden Monaten die Menschen zu erreichen, für die die Oase da ist.

Selbstverständlich hat die Kontakt- und Beratungsstelle mit ihren Unterstützungsangeboten weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet und zwar montags (9-13 Uhr), dienstags (9-16 Uhr), donnerstags (9-16 Uhr) und freitags (9-13 Uhr). Für eine telefonische Kontaktaufnahme ist das Team unter 0221/9893530 zu erreichen.

 

April-Ausgabe am Start

Draussenseiter April 2021In der neuen Ausgabe unseres Straßenmagazins Draussenseiter könnt ihr das Interview mit Robert Habeck lesen, das im Rahmen der Aktion „20 Straßenzeitungen fragen 5 Spitzenkandidat*innen“ stattfand. Insgesamt haben wir beteiligten Strassenmagazine eine Gesamtauflage von 346.000. Nicht schlecht, um Meinung zu machen, oder?

Außerdem gibt es ein Interview mit Bruder Lukas Ruegenberg, der den Kölner Kellerladen gegründet hat – wir haben ihn in seinem Atelier im Kloster Maria Laach besucht.

Der Verein Gesundheit für Obdachlose feierte sein 25jähriges Bestehen. Wir haben uns die große Leistung dieses engagierten Teams mal angeschaut, das in erster Linie aus Ärzten und Schwestern besteht, die ehrenamtlich Menschen auf der Straße betreuen.

Ab sofort erhältlich auf Kölns Straßen.

D’r Zoch kütt

D'r Zoch küttAuch die OASE ist mit zwei Wagen dabei, wenn es heute auf YouTube heißt „De Zoch kütt!“ Wir fordern – zur Musik von Decke Trumm – mehr „Öffentliche Toiletten“ und „Wohnraum für Alle“.

Danke, Harald und Daniel, für diese tolle Idee und die liebevolle Umsetzung …. alaaf!

https://www.youtube.com/watch?v=ppbx4fNSzyw

Anzeigentausch mit der Stadtrevue

In der Krise gemeinsam Druck machen – so geht das! Danke @stadtrevue für diese grandiose Idee des Anzeigentausch und dass Ihr Haltung für die gute Sache zeigt!

@stadtrevue @insp_agram @oase_koeln #armut #kritischerjournalismus #köln #abo #anzeigentausch #druckmachen

Danke für die Spende!

Heute hat die Kölner Krimiautorin Elke Pistor Geburtstag. Höchste Zeit, sich für die tolle Spendenaktion zu bedanken, die die umtriebige Autorin neben Bücherschreiben und Hausrenovierung angeleiert hat: Die Abgabe von liebevoll gepackten Belegexemplaren ihrer Bücher gegen Spende kam dem Draussenseiter und der OASE zugute. Es sind dabei 185 Euro zusammen gekommen – dafür ganz herzlichen Dank! Und alles Gute zum Geburtstag!

Petition der Straßenzeitungen

Petition gegen das Sterben auf der StrasseGemeinsam mit den Kolleg*innen anderer Strassenzeitungen setzen auch wir vom DRAUSSENSEITER uns dafür ein, dass die Hotels in den kalten Wintertagen für die Menschen geöffnet werden, die auf der Straße sind – gerade jetzt, wo am Sonntag in Köln ein Mann erfroren ist.

In Köln regt sich da schon was in die richtige Richtung: Nach einen Dringlichkeits-Beschluss des Sozialausschusses zu genau diesem Thema vom 14. Januar 2021, will die Stadt Köln nun 100 weitere Schlafplätze in Einzelzimmern anmieten (was anderes macht wegen Corona auch keinen Sinn), wie der Kölner Stadtanzeiger vorgestern meldete. Mit gutem Vorbild voran ist der Verein Helping Hands gegangen, der bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag von Spendengeldern das Hostel am Bahnhof angemietet hat, um 34 Leute unterbringen zu können.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen diese Petition teilen und unterzeichnen würden.

(Petition ist abgeschlossen und aktuell nicht mehr erreichbar)

 

OASE und DRAUSSENSEITER suchen neue Räumlichkeiten

OASE sucht dringend neue RäumeDer Benedikt-Labre e.V.- OASE ist ein gemeinnütziger Verein in Köln-Deutz und bietet seit dreißig Jahren Hilfen für Wohnungslose und Andere an. Aufgrund der längerfristigen Schließung der Drehbrücke, wird dringend eine neue Immobilie im Rechtsrheinischen gesucht, bevorzugt in Deutz oder Poll mit guter Anbindung an den ÖPNV. Die Räumlichkeiten sollten über einen größeren Aufenthaltsraum und Nebenräume verfügen. Notwendig sind Anschlüsse oder Anschlussmöglichkeiten für Sanitäranlagen (Toiletten, Dusche) und ein Küchenbereich. Da weitere Bedarfe für mindestens 3 Büroräume bestehen, kommen auch größere Objekte in Frage. Die Kosten sollten den ortsüblichen Rahmen nicht überschreiten.

 

Kontakt:

Herr Leis 0221/989353-12

Charity Tree bringt viel Freude

Charity Tree bringt viel FreudeSelbst unter den erschwerten Bedingungen des Lock-Downs und trotz Home-Office konnte auch in diesem Winter die Charity Tree Veranstaltung der Gothaer Finanzholding AG zugunsten der OASE stattfinden. Nachdem zunächst in Gesprächen durch die Sozialarbeiter*innen die Wünsche der Menschen abgefragt wurden, die sonst wenig Chance auf ein Weihnachtsgeschenk haben, konnten kurz vor dem Fest 50 liebevoll verpackte Geschenke in die OASE abgegeben und an die Bedürftigen verteilt werden. Im Namen aller ein ganz herzliches Dankeschön für diese besondere Aktion! Und: Alle, die ihr Geschenk noch nicht abgeholt haben, sollten das bitte ganz bald tun. Ab dem 1.2.2021 wird nämlich die Drehbrücke geschlossen, was einen Zugang zur OASE immens erschweren wird.

 

Buchladen hilft beim DRAUSSENSEITER-Verkauf

Nippesser Buchladen unterstütztWie schön, dass die gute Kooperation zwischen dem Straßenmagazin Draussenseiter und dem Buchladen Neusser Straße auch in Krisenzeiten Bestand hat. Ab sofort gibt es die aktuelle Ausgabe des Straßenmagazins mit einem Interview mit Bestsellerautorin Melanie Raabe also auch in Nippes zu kaufen – das Buch „Kreativität“, um das es in dem Interview geht, natürlich auch!

Das Projekt DRAUSSENSEITER, das Menschen auf der Straße durch niedrigschwellige Tätigkeit und einem finanziellen Obolus seit nahezu 30 Jahren über die Runden hilft, freut sich zur Zeit sehr über alternative Vertriebswege, auch, um die Verkäufer*innen vor dem grassierenden Virus zu schützen. Ein Jahresabo ist natürlich auch möglich.

www.draussenseiter-koeln.de

Neue Ausgabe zur Kreativität

Kreativität„Motivation ist eine unzuverlässige Freundin“, sagt Bestseller-Autorin Melanie Raabe im Interview mit Markus Düppengießer. Das Gespräch über Kreativität und die Gabe, Rückschläge zu überwinden, könnt Ihr in der aktuellen Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER nachlesen. Ausserdem hat Christiane Rath die Rurtal-Werkstätten in Düren besucht und Ingrid Müller-Münch hat uns wieder ein paar brillante Krimitipps zur Verfügung gestellt. Das Heft wird übrigens wegen des Lockdowns bis Ende Februar verkauft – ihr könnt Euch also mit Zeit und Muße an die Lektüre machen.

Mit einem Lächeln ins Neue Jahr

Philippe schenkt ein LächelnDank Philippe haben wir endlich wieder einen Draussenseiter-Verkäufer auf der Deutzer Freiheit. Nicht nur er freut sich über die Spende von 50 freundlichen Masken der Aktion „Schenke ein Lächeln“. Ganz herzlichen Dank an alle, die die bundesweite Benefiz-Aktion unterstützen, darunter auch zahlreiche Prominente. https://schenke-ein-laecheln.de

Sonderfonds der Kunststiftung

Wir freuen uns sehr, dass Christina Bacher, die seit 15 Jahren als Chefredakteurin beim Strassenmagazin DRAUSSENSEITER verantwortlich zeichnet, in diesem Jahr mit dem Sonderfonds der Kunststiftung NRW zum Thema „Begrenzt – Entgrenzt – Ausgegrenzt?“ ausgezeichnet wurde. Der Frage, wie Obdachlose durch die Coronakrise kommen und wie diese besondere Zeit ihren Alltag verändert, ist die Journalistin nun in einer Artikelserie nachgegangen, die im DRAUSSENSEITER nachzulesen ist. Den Anfang machte Konstantin aus Brasov, der in Köln „Platte“ macht und dem das Akkordeonspiel über ein Tief hinweg half. Weiterhin kommt Egbert zu Wort, der über die ansteigende Gewalt auf Kölns Straßen und die immer stärker werdende Distanz der Menschen sprach, kurz darauf verstarb er überraschend nach einer Nacht im Krankenhaus.

 

Mehr zu dem Straßenmagazin erfahren Sie unter www.draussenseiter-koeln.de

Nikolausaktion vom Kölner Strassennetz

Nikolausaktion vom Kölner StrassennetzStatt der bereits jährlich durchgeführten „Nikolausaktion unter der Brücke“ für Obdachlose ruft das Kölner Strassennetz ab dem 4.12.2020 alle Bürger*innen auf, mit Kreide Botschaften an Menschen auf der Straße zu hinterlassen – ob vor der eigenen Haustür oder in der Innenstadt, ob auf einer Treppe oder in einer dunklen Ecke. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, um den öffentlichen Raum am Nikolaustag schöner und bunter zu machen für diejenigen, die darin leben. Schön wäre es, wenn die unterschiedlichen Wünsche auf Instagram unter dem #strassennetz gepostet würden. Sehr gerne können die bunten Fotos auch ans Straßenmagazin DRAUSSENSEITER gesendet werden, das die schönsten Motive veröffentlicht wird. Unter allen Einsendungen zum Nikolaus (Stichtag!) werden drei Exemplare des Buches „Köln trotz(t) Armut“ (Daedalus Verlag) verlost.

Frohe Botschaften im Dezemberheft

Frohe BotschaftenUneingeschränkt können wir unsere abwechslungsreiche DRAUSSENSEITER-Dezemberausgabe empfehlen, deren Cover die Musikerin Krazy ziert, die dem Straßenmagazin von Anfang an verbunden war und jetzt mit „Seifenblasenmaschine“ eine vielbeachtete CD auf den Markt gebracht hat. Ihre und andere Botschaften sollen den Menschen ein bisschen Gedankenglitzer in die Bude zaubern (sofern sie eine haben). Außerdem verabschieden wir uns von Egbert, dem Holländer, der vor kurzem ganz überraschend verstorben ist. Mit dieser Ausgabe wünschen wir allen einen friedlichen Advent.

 

Kunststiftung NRW fördert die Idee zum Thema „Begrenzt – Entgrenzt – Ausgegrenzt?“

Gefördert durch die Kunststiftung NRWIn unserer Dezemberausgabe könnt Ihr den zweiten Teil unserer Serie „Begrenzt – Entgrenzt – Ausgegrenzt?“ lesen, in der die Journalistin Christina Bacher – dafür ausgezeichnet mit dem Sonderfonds der Kunststiftung NRW – der Frage nachgeht, wie Obdachlose in Köln die Corona-Krise erlebt haben und erleben.

Während es im ersten Teil der Serie um Konstantin aus Rumänien ging, dem sein Akkordeon Trost gibt, geht es im zweiten Teil um Egbert aus Holland, der häufiger als sonst Opfer von Gewalt wurde und der ganz überraschend kurz nach dem Interview in Köln verstarb.

Die aktuelle Ausgabe gibt es ab dem 1. Dezember auf Kölns Straßen und im Abo.

Weihnachtsabo gefällig?

Abo-Aktion auf InstagramUm den Erhalt unseres Magazins auch in diesen Zeiten der Kontaktbeschränkung zu gewährleisten, freuen wir uns natürlich auch über jedes Abo. Vor allem von Menschen, die eh nicht in der Innenstadt an einem unserer Verkäufer*innen vorbeikommen. Wär‘ so ein Abo nicht auch ein schönes Weihnachtsgeschenk?

Deubner-Stiftung spendet 60 REWE-Gutscheine

Deubner-Stiftung spendet...Oft einsam und allein, verbringen viele Obdachlose das Weihnachtsfest auf der Straße und haben nicht mal ein gutes Essen oder ein wärmendes Feuer, an dem sie sich erfreuen können. Und das in der einer Zeit, wo obdachlose Bürger*innen sowieso schon stark von der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie sich nicht zurückziehen können und häufig zur Risikogruppe gehören. Umso schöner, finden wir, dass nun die Dr. Deubner-Stiftung 60 REWE-Gutscheine im Wert von 10 Euro für die DRAUSSENSEITER-Verkäufer*innen gespendet hat, die unsere Streetworkerinnen Petra Hastenteufel und Friederike Bender nun auf der Straße verteilen können. Wir wünschen all unseren Verkäufer*innen einen schönen Advent, einen guten Absatz der schönen Weihnachtsausgabe und vor allem Gesundheit. (cb)

Ab aufs Rad!

Ab aufs Rad!Heute erscheint eine neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe, auf wir uns ganz besonders freuen. Denn neben dem Interview mit RADKOMM-Gründerin Ute Symanski zur dringend notwendigen Mobilitätswende und der neuen Leidenschaft der Kölner*innen – dem Radfahren – ziert die Schriftstellerin Mirjiam Günter auf ihrem einzigartigen Bonanzarad das Cover (Foto: Simon Veith). Unsere Empfehlung für November: Versüßt euch den Lock-Down und schwingt euch aufs Rad. Und am besten Ihr kauft gleich mehrere Hefte und verschenkt sie an gute Freundinnen und Freunde, um unsere Leuten auf der Straße zu unterstützen, denen in den nächsten Tagen bestimmt einige Einkünfte wegbrechen.

Ersatztermin: „Nicht nur zur Weihnachtszeit“

Nicht nur zur WeihnachtszeitDer Ersatztermin der bereits ausverkauften Veranstaltung „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ findet nun am 21.12.2020 ab 20 Uhr im Piranha statt. Es treten Marie Bascoul, Stephan Brings, Harald van Bonn, Danny Prill und Christina Bacher zugunsten der OASE auf. Der Abend „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ ist inzwischen schon Kult – wir hoffen sehr, dass er (natürlich unter den nötigen Sicherheitsvorkehrungen) stattfinden kann.

Trauer um Egbert

Egbert am Rudolfplatz in KölnGroße Trauer um Egbert, der uns letztens am Rudolphplatz noch seine bewegende Geschichte erzählt hat. Gerade hatte er noch nach vielen Jahren sein Fahrrad aus den Niederlanden geholt – das Einzige, was dem Wahl-Kölner aus seinem alten Leben vor der „Platte“ geblieben ist. Kurz vor seinem 50. Geburtstag ist er nun verstorben. Der Draussenseiter verliert einen charmanten Stadtführer und die Welt einen tollen Menschen.

Neue Ausgabe lässt die Puppen tanzen

DRAUSSENSEITER-Ausgabe lässt die Puppen tanzenAn der aktuellen Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER haben viele tolle Leute mitgewirkt: Ingrid Müller-Münch hat sich das Marionetten-Theater im französischen Berry angeschaut, das Maurice Sand für seine berühmte Mutter weiterführt. Markus Düppengießer und Anemone Träger waren im Schauspiel Köln und haben mit Regisseur Moritz Sostmann und Schauspielerin Magda Lena Schlott gesprochen und Christina Bacher hat sich das neue Stück im Hänneschen zu Ehren der Bläck Föös angeschaut. Karin Volberg hat sich mit Arno Sprenger und seinem Stoffhund Wuffi getroffen. Wir lassen im November die Puppen tanzen. Ihr auch?

Mahnwache am Alter Markt

Infotisch zur Mahnwache WohnraumnotChefredakteurin Christina Bacher war heute bei der Mahnwache am Alter Markt. Bis einschließlich Freitag gibt es dort noch Diskussionen, Informationen und den aktuellen Draussenseiter rund um das Thema Wohnungsnot und -Mangel. Ein wichtiges Thema gerade in Bezug auf die Wahlen am Sonntag! Nix wie hin da!

„seileise“ signiert DRAUSSENSEITER

SeileiseWer ergattert eins der begehrten von Graffiti-Künstler „seileise“ handsignierten Hefte? All diejenigen, die die #coronasoliaktion vom Draussenseiter in dieser schweren Zeit unterstützt haben und die ersten fünf Neuabonnenten im September bekommen eins der begehrten Hefte. Danke, Tim, für diese unkomplizierte, coole Aktion!

NIGHTHAWKS produzieren Song für Obdachlose

Cover des Nighthawks Covers "Sleep"Die NIGHTHAWKS wollen mit ihrer Version des Marianne Faithfull Songs „Sleep“ auf die schwierige Situation wohnungsloser Menschen aufmerksam machen. Eine Initiative gemeinsam mit den Straßenmagazinen Hinz&Kunzt, fiftyfifty und Draussenseiter – Das Kölner Strassenmagazin. „Act local. You can find organisations for the benefit of the homeless near you!

Care-Pakete der Aktion Biesenbach

Care-Pakete der Aktion BiesenbachDie jahrelange gute Kooperation der OASE mit der Aktion Biesenbach läuft selbstverständlich auch in diesen schweren Zeiten weiter. So bereiten die hilfsbereiten Menschen aus Deutz zur Zeit täglich Tüten mit belegten Broten, Obst und einem Getränk zur Ausgabe an ausschließlich Obdachlose vor, die die OASE-Mitarbeiter*innen durch das Fenster herausgeben. Diese nehmen die mit Liebe zubereiteten Hilfspakete gerne an. (cb)