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Stadtanzeiger-Interview über die Situation von Obdachlosen

Über die Situation von Obdachlosen in Pandemiezeiten hat DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher dem KSTA-Redakteur Uli Kreikebaum Rede und Antwort gestanden. Das Interview, in dem es auch ausführlich um das Buch „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“ geht, ist heute nun auf einer ganzen Seite im KSTA erschienen. Daneben wird die Solidaritäts-Aktion für Obdachlose angekündigt, die u.a. die AG Arsch huh zwischen heute und Montag am Breslauer Platz durchführt.

Sneak-Preview im Gubbio

Kleine, feine Sneak-Preview zu unserem Buch „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“ in der Obdachlosenkirche Gubbio. Mit dabei Unterstützer Martin Stankowski und mit Christina Bacher, Karin Volberg, Marc Kersten, Lothar Schmieding und dem Fotograf Georg Valerius immerhin ein Teil des illustren Autor*innenstamms. Schön zu sehen, dass es uns mit dem Buch offenbar gelingt, nicht nur wichtige Diskussionen in Gang zu bringen, sondern auch Tränen der Rührung zum Laufen zu bringen. Das war ein sehr besonderer Auftakt!
Danke auch an Schwester Christina für die Gastfreundschaft!

Zu Gast bei WDR 3

Die ersten Exemplare des Buchs „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“, das soeben im Daedalus Verlag erschienen ist, wurden bereits im Stadtbild gesichtet. Der Buchhandel wird spätestens am Montag versorgt. Heute war Herausgeberin und DRAUSSENSEITER-Chefredakteurin Christina Bacher bei  Katja Schwiglewski als Gast in der Sendung „Kultur am Mittag“ auf WDR 3. Das Gespräch kann man hier nach hören.

 

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-mittag/audio-die-letzten-hier-wie-obdachlose-die-pandemie-erleben-100.html

Promialarm in der Dezemberausgabe

Torsten Sträter ist Autor, Slam-Poet, Komiker, Satiriker und jetzt auch Autor von Weihnachtsgeschichten. Kurzerhand hat er nämlich zu Stift und Papier gegriffen und den deutschsprachigen Straßenzeitungen den Text „Die bucklige Verwandschaft“ zum Abdruck zur Verfügung gestellt. Darüber freuen wir uns sehr. Außerdem haben wir Todde Kemmerich besucht. Der Künstler und Aktivist, der sich seit Jahren u.a. für den Erhalt des Hambacher Forsts einsetzt, hat – durch Gefängnisaufenthalte und Gerichtsverfahren – die krasseste Zeit seines Lebens hinter sich. Neben all diesen spannenden Geschichten, die das Leben schreibt, halten wir ein Plädoyer für mehr Beteiligung von Obdachlosen am gesellschaftlichen und politischen Leben. Partizipation heißt da das Zauberwort. Ein buntes, wichtiges und gehaltvolles Heft erscheint heute. Viel Spaß beim Lesen!

STADTREVUE empfiehlt das Buch „Die Letzten hier“

Ab heute ist die neue Ausgabe der STADTREVUE im Handel und informiert auf acht Seiten in einem hintergründigen Artikel über die Situation von Obdachlosen in Köln. Wir sind sehr stolz, dass nicht nur unser Buch „DIE LETZTEN HIER. Köln im sozialen Lockdown“ empfohlen wird, sondern es auch ein Foto daraus von Ingrid Bahß auf den Titel geschafft hat.

Das Buch wird nächste Woche ausgeliefert und ist über den Buchhandel und beim Straßenzeitungsverkäufer Eures Vertrauens erhältlich.

DRAUSSENSEITER-Ausgabe zum Thema Gerechtigkeit

Rund die Hälfte der in Köln inhaftierten Wohnungslosen ist in Haft, weil sie eine Geldstrafe nicht bezahlen konnte.
Die Justiz hat dafür die Bezeichnung „Ersatzfreiheitsstrafe“ erfunden. Die andere Hälfte wurde direkt zu einer Freiheitsstrafe verurteilt – mehrheitlich ebenfalls wegen sogenannter Bagatelldelikte. Da die Strafen dafür relativ kurz sind, kann davon ausgegangen werden, dass jährlich mehr als 20.000 Wohnungslose für Tage, Wochen oder Monate ins Gefängnis kommen.
Klaus Jünschke geht in seinem ausführlichen Artikel „Gefängnisse sind Armenhäuser geblieben“ in der Geschichte weit zurück, um bedauernd festzustellen, dass sich die Missstände seit damals nur unwesentlich geändert haben. Unsere neue Ausgabe zum Thema GERECHTIGKEIT gibt es ab dem 1. November 2021 auf Kölns Straßen. Gute Lektüre!

Draussenseiter im Oktober: Bildung ohne Budget

Foto: Christina Bacher

Die Bibliotheksforschung hat sich bisher eher selten dafür interessiert, ob und wie Menschen mit wenig Geld oder Wohnungslose Bibliotheken nutzen oder welche Angebote es für sie gibt. Unsere Kollegin Silvia Rizzi hat sich in Stuttgart, Nürnberg, Düsseldorf und Köln unter Betroffenen umgehört, wie deren Bedarfe sind und wie man ihnen entgegenkommen könnte. Wir haben außerdem mit Frau Dr. Hannelore Vogt, der Leiterin der vielfach ausgezeichneten Kölner Stadtbibliothek, gesprochen, welche Funktion eine Bücherei neben der Ausleihe von Büchern und Medien für die Bürger*innen haben kann. Dieses wunderbare Heft gibt es ab heute auf Kölns Straßen, in ausgewählten Buchläden und im Abo.

Benefizkonzert für die OASE

Harald van Bonn lud gestern unter dem Motto „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ Marie Bascoul, Stephan und Maria Brings, Danny Prill und Christina Bacher auf die Bühne im legendären Piranha und ließ – wie jedes Jahr – für die OASE den Hut rumgehen. Die Auszählung läuft noch – letzter Stand um Mitternacht: 1100 Euro für die gute Sache. Hammer! Danke allen, die da waren.

Auch an Lutz, den wunderbaren Gastgeber! ?

Housing First als Thema im September

Housing First - Draussenseiter im September 2021

Als der obdachlose Herr K. eines Tages nicht mehr an seinem Platz am Chlodwigplatz steht, begibt sich Ingrid Bahß auf die Suche nach ihm. Sie findet ihn in der Cafeteria vom Johannishaus, wo er ein Zimmer bezogen hat. Hier besucht sie ihn nun regelmäßig und so entsteht aus einer flüchtigen Begegnung eine jahrelange Freundschaft. Inzwischen ist Herr K. verstorben, vergessen ist er jedoch nicht. Wir erzählen seine Geschichte. Außerdem haben wir uns mit dem Housing First-Projekt vom Vringstreff beschäftigt und uns mit Andreas getroffen, der als einer der ersten in Köln davon profitieren durfte. Die neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe erscheint zum 1. September 2021!

Spende übergeben!

Spende der Gothaer Systems GmbHMit einer Spende von 4.000 Euro hat die Gothaer Systems GmbH, Konzern-IT der Gothaer Versicherung in Köln, das Engagement der OASE als gemeinnütziger Verein für die Belange von Menschen in Wohnungsnot unterstützt. Die Spendensumme entstand aus dem pandemiebedingten Wegfall der firmeninternen Weihnachtsfeiern. „Durch die Umstellung auf virtuelle Alternativen konnten wir das geplante Budget für die Abteilungsfeste sparen und freuen uns nun sehr, dieses für einen guten Zweck an die OASE Köln Benedikt Labre e.V. sowie an drei weitere gemeinnützige Organisationen spenden zu können“, erklärt Rainer Paasche, Bereichsleiter Projektmanagement Services bei der Gothaer Systems und Initiator der Spendenaktion. Harald van Bonn, Mitarbeiter der Gothaer Systems und langjähriger Unterstützer des Vereins, überreichte den Spendenscheck persönlich an den OASE-Kollegen Andreas Ketzer. An der Auswahl der Spendenempfänger waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv beteiligt: Im Intranet durften sie Organisationen, die ihnen persönlich am Herzen liegen, als Empfänger vorschlagen. Nach einer ebenfalls von den Mitarbeitenden durchgeführten Abstimmung, wählte das Unternehmen die vier Organisationen mit den meisten Votings aus.

Jubiläumsausgabe erschienen!

Draussenseiter Juli 2021Anläßlich des 30. Jubiläums des Vereins OASE – Benedikt Labre e.V. erscheint zum 1. Juli nun unsere Sommerausgabe – gespickt mit Grußworten und Glückwünschen zum großen Jubiläum, u.a. von Bürgermeisterin Henriette Reker, Sozialdezernent Harald Rau, Loss mer singe-Moderator Harald van Bonn, Judith Knabe vom Kölner Strassennetz oder auch Bestseller-Autorin Melanie Raabe. Außerdem schauen in dem Heft Weggefährt*innen wie Ingrid Ahlers, Tamara Klein und Frank Überall zurück auf die vergangenen Jahre, die die OASE für Wohnunglose und Menschen in sozialen Schwierigkeiten immer eine wichtige Anlaufstelle gewesen ist. Bereits im Hinblick auf die Bundestagswahl haben wir gemeinsam mit anderen Straßenzeitungen – nach Robert Habeck, Christian Lindner und Olaf Scholz – nun auch den Kanzlerkandidaten der CDU Armin Laschet mit Fragen gelöchert. Eine gehaltvolle Ausgabe, die in keinem Kölner Haushalt und auf keiner „Platte“ fehlen darf, nicht wahr?

Bitte unterstützt unsere Straßenzeitungsverkäufer*innen und kauft ihnen ein Exemplar ab. Um das Projekt zu unterstützen, könnt ihr den DRAUSSENSEITER selbstverständlich auch abonnieren.

Rückblick auf 30 Jahre OASE

Karl-Heinz Kreutzmann (1943-1999) Gründer der OASE
Foto: Oase

Vor 30 Jahren gründete Karl-Heinz Kreutzmann (1943-1999) mit Gleichgesinnten die OASE in einem Raum der Herz-Jesu-Gemeinde am Zülpicher Platz. Heute im Rechtsrheinischen verortet, gilt die Einrichtung nach wie vor als wichtige Fachberatungsstelle mit Offenem Treff und Kleiderkammer für Wohnungslose und Menschen in sozialen Schwierigkeiten. Im Jahr 1992 wurde dann die BANK EXTRA, das Vorgänger-Heft vom DRAUSSENSEITER, gegründet.

Willkommen, Yavuz!

Yavuz - unser Mann in EhrenfeldUnser neuer Straßenzeitungsverkäufer in Ehrenfeld heißt Yavuz. Er hält sich meistens rund um den Lenauplatz auf und hat ab nächste Woche sicher auch die neue Draussenseiter-Ausgabe im Gepäck.

„Schenke ein Lächeln“ spendet 650 Masken für Bedürftige!

Wir schenken ein LächelnEin Lächeln bedeutet Herzenswärme und eine Maske Schutz vor Ansteckung – eine lebensbejahende Kombi also, von der die Einrichtung OASE – Benedikt Labre e.V. nun aufgrund einer großzügigen Spende des gemeinnützigen Unternehmens „Schenke ein Lächeln“ profitieren konnte. Die Wolfsburger spendeten insgesamt über 650 FFP-2-Masken, die an Kunden der OASE – wie Lothar und Kalle – und an die Verkäufer des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER verteilt wurden. „Damit konnten wir alle gut versorgen, die Bedarf hatten“, freut sich auch Sozialarbeiter Ingo Leis über die Aktion. (cb)

Mai-Ausgabe am Start

Fussläufig - DS Mai 2021„Es würde alles besser gehen, wenn man mehr ginge“ – das hat schon Johann Gottfried Seume im Jahr 1801 gesagt. Der Schriftsteller ist auf derselben Route wie Goethe gereist, allerdings weitestgehend zu Fuß und nicht mit der Kutsche. Auch „unsere Leute“ – die Straßenzeitungsverkäufer*innen, Berber*innen und Menschen ohne Wohnung – sind häufig tagein, tagaus – ohne Verkehrsmittel unterwegs. Deshalb beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe vornehmlich mit dem Thema der Schuhwahl im Speziellen und dem Unterwegssein im Besonderen.

Außerdem haben wir im Hinblick auf die Bundestagswahl – nach Robert Habeck im April – nun auch mit Olaf Scholz gesprochen. Der SPD-Spitzenkandidat versprach im Interview mit Annette Bruhns den Bau von 100.000 Sozialwohnungen pro Jahr sowie die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro.

ZUSÄTZLICHES Angebot: Postausgabe und Straßenzeitungsverkauf VOR der Drehbrücke (an der Siegburgerstraße)

Postausgabe und Straßenzeitungsverkauf VOR der DrehbrückeSeit Anfang März findet zwei Mal am Tag – jeweils um 10 und um 13 Uhr – eine Postausgabe vor der Drehbrücke statt, die mindestens bis zum Jahresende geschlossen bleibt. Außerdem können Straßenzeitungsverkäufer dort ihre Zeitungen abholen. Durch die Brückensanierung entsteht für die vielen Besucher der Einrichtung ein erheblicher Umweg. Das Angebot trägt so dazu bei auch in den kommenden Monaten die Menschen zu erreichen, für die die Oase da ist.

Selbstverständlich hat die Kontakt- und Beratungsstelle mit ihren Unterstützungsangeboten weiterhin zu den gewohnten Zeiten geöffnet und zwar montags (9-13 Uhr), dienstags (9-16 Uhr), donnerstags (9-16 Uhr) und freitags (9-13 Uhr). Für eine telefonische Kontaktaufnahme ist das Team unter 0221/9893530 zu erreichen.

 

April-Ausgabe am Start

Draussenseiter April 2021In der neuen Ausgabe unseres Straßenmagazins Draussenseiter könnt ihr das Interview mit Robert Habeck lesen, das im Rahmen der Aktion „20 Straßenzeitungen fragen 5 Spitzenkandidat*innen“ stattfand. Insgesamt haben wir beteiligten Strassenmagazine eine Gesamtauflage von 346.000. Nicht schlecht, um Meinung zu machen, oder?

Außerdem gibt es ein Interview mit Bruder Lukas Ruegenberg, der den Kölner Kellerladen gegründet hat – wir haben ihn in seinem Atelier im Kloster Maria Laach besucht.

Der Verein Gesundheit für Obdachlose feierte sein 25jähriges Bestehen. Wir haben uns die große Leistung dieses engagierten Teams mal angeschaut, das in erster Linie aus Ärzten und Schwestern besteht, die ehrenamtlich Menschen auf der Straße betreuen.

Ab sofort erhältlich auf Kölns Straßen.

D’r Zoch kütt

D'r Zoch küttAuch die OASE ist mit zwei Wagen dabei, wenn es heute auf YouTube heißt „De Zoch kütt!“ Wir fordern – zur Musik von Decke Trumm – mehr „Öffentliche Toiletten“ und „Wohnraum für Alle“.

Danke, Harald und Daniel, für diese tolle Idee und die liebevolle Umsetzung …. alaaf!

https://www.youtube.com/watch?v=ppbx4fNSzyw

Anzeigentausch mit der Stadtrevue

In der Krise gemeinsam Druck machen – so geht das! Danke @stadtrevue für diese grandiose Idee des Anzeigentausch und dass Ihr Haltung für die gute Sache zeigt!

@stadtrevue @insp_agram @oase_koeln #armut #kritischerjournalismus #köln #abo #anzeigentausch #druckmachen

Danke für die Spende!

Heute hat die Kölner Krimiautorin Elke Pistor Geburtstag. Höchste Zeit, sich für die tolle Spendenaktion zu bedanken, die die umtriebige Autorin neben Bücherschreiben und Hausrenovierung angeleiert hat: Die Abgabe von liebevoll gepackten Belegexemplaren ihrer Bücher gegen Spende kam dem Draussenseiter und der OASE zugute. Es sind dabei 185 Euro zusammen gekommen – dafür ganz herzlichen Dank! Und alles Gute zum Geburtstag!

Petition der Straßenzeitungen

Petition gegen das Sterben auf der StrasseGemeinsam mit den Kolleg*innen anderer Strassenzeitungen setzen auch wir vom DRAUSSENSEITER uns dafür ein, dass die Hotels in den kalten Wintertagen für die Menschen geöffnet werden, die auf der Straße sind – gerade jetzt, wo am Sonntag in Köln ein Mann erfroren ist.

In Köln regt sich da schon was in die richtige Richtung: Nach einen Dringlichkeits-Beschluss des Sozialausschusses zu genau diesem Thema vom 14. Januar 2021, will die Stadt Köln nun 100 weitere Schlafplätze in Einzelzimmern anmieten (was anderes macht wegen Corona auch keinen Sinn), wie der Kölner Stadtanzeiger vorgestern meldete. Mit gutem Vorbild voran ist der Verein Helping Hands gegangen, der bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag von Spendengeldern das Hostel am Bahnhof angemietet hat, um 34 Leute unterbringen zu können.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele Menschen diese Petition teilen und unterzeichnen würden.

(Petition ist abgeschlossen und aktuell nicht mehr erreichbar)

 

OASE und DRAUSSENSEITER suchen neue Räumlichkeiten

OASE sucht dringend neue RäumeDer Benedikt-Labre e.V.- OASE ist ein gemeinnütziger Verein in Köln-Deutz und bietet seit dreißig Jahren Hilfen für Wohnungslose und Andere an. Aufgrund der längerfristigen Schließung der Drehbrücke, wird dringend eine neue Immobilie im Rechtsrheinischen gesucht, bevorzugt in Deutz oder Poll mit guter Anbindung an den ÖPNV. Die Räumlichkeiten sollten über einen größeren Aufenthaltsraum und Nebenräume verfügen. Notwendig sind Anschlüsse oder Anschlussmöglichkeiten für Sanitäranlagen (Toiletten, Dusche) und ein Küchenbereich. Da weitere Bedarfe für mindestens 3 Büroräume bestehen, kommen auch größere Objekte in Frage. Die Kosten sollten den ortsüblichen Rahmen nicht überschreiten.

 

Kontakt:

info@oase-koeln.de

Herr Leis 0221/989353-12

Charity Tree bringt viel Freude

Charity Tree bringt viel FreudeSelbst unter den erschwerten Bedingungen des Lock-Downs und trotz Home-Office konnte auch in diesem Winter die Charity Tree Veranstaltung der Gothaer Finanzholding AG zugunsten der OASE stattfinden. Nachdem zunächst in Gesprächen durch die Sozialarbeiter*innen die Wünsche der Menschen abgefragt wurden, die sonst wenig Chance auf ein Weihnachtsgeschenk haben, konnten kurz vor dem Fest 50 liebevoll verpackte Geschenke in die OASE abgegeben und an die Bedürftigen verteilt werden. Im Namen aller ein ganz herzliches Dankeschön für diese besondere Aktion! Und: Alle, die ihr Geschenk noch nicht abgeholt haben, sollten das bitte ganz bald tun. Ab dem 1.2.2021 wird nämlich die Drehbrücke geschlossen, was einen Zugang zur OASE immens erschweren wird.

 

Buchladen hilft beim DRAUSSENSEITER-Verkauf

Nippesser Buchladen unterstütztWie schön, dass die gute Kooperation zwischen dem Straßenmagazin Draussenseiter und dem Buchladen Neusser Straße auch in Krisenzeiten Bestand hat. Ab sofort gibt es die aktuelle Ausgabe des Straßenmagazins mit einem Interview mit Bestsellerautorin Melanie Raabe also auch in Nippes zu kaufen – das Buch „Kreativität“, um das es in dem Interview geht, natürlich auch!

Das Projekt DRAUSSENSEITER, das Menschen auf der Straße durch niedrigschwellige Tätigkeit und einem finanziellen Obolus seit nahezu 30 Jahren über die Runden hilft, freut sich zur Zeit sehr über alternative Vertriebswege, auch, um die Verkäufer*innen vor dem grassierenden Virus zu schützen. Ein Jahresabo ist natürlich auch möglich.

www.draussenseiter-koeln.de

Neue Ausgabe zur Kreativität

Kreativität„Motivation ist eine unzuverlässige Freundin“, sagt Bestseller-Autorin Melanie Raabe im Interview mit Markus Düppengießer. Das Gespräch über Kreativität und die Gabe, Rückschläge zu überwinden, könnt Ihr in der aktuellen Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER nachlesen. Ausserdem hat Christiane Rath die Rurtal-Werkstätten in Düren besucht und Ingrid Müller-Münch hat uns wieder ein paar brillante Krimitipps zur Verfügung gestellt. Das Heft wird übrigens wegen des Lockdowns bis Ende Februar verkauft – ihr könnt Euch also mit Zeit und Muße an die Lektüre machen.

Mit einem Lächeln ins Neue Jahr

Philippe schenkt ein LächelnDank Philippe haben wir endlich wieder einen Draussenseiter-Verkäufer auf der Deutzer Freiheit. Nicht nur er freut sich über die Spende von 50 freundlichen Masken der Aktion „Schenke ein Lächeln“. Ganz herzlichen Dank an alle, die die bundesweite Benefiz-Aktion unterstützen, darunter auch zahlreiche Prominente. https://schenke-ein-laecheln.de

Sonderfonds der Kunststiftung

Wir freuen uns sehr, dass Christina Bacher, die seit 15 Jahren als Chefredakteurin beim Strassenmagazin DRAUSSENSEITER verantwortlich zeichnet, in diesem Jahr mit dem Sonderfonds der Kunststiftung NRW zum Thema „Begrenzt – Entgrenzt – Ausgegrenzt?“ ausgezeichnet wurde. Der Frage, wie Obdachlose durch die Coronakrise kommen und wie diese besondere Zeit ihren Alltag verändert, ist die Journalistin nun in einer Artikelserie nachgegangen, die im DRAUSSENSEITER nachzulesen ist. Den Anfang machte Konstantin aus Brasov, der in Köln „Platte“ macht und dem das Akkordeonspiel über ein Tief hinweg half. Weiterhin kommt Egbert zu Wort, der über die ansteigende Gewalt auf Kölns Straßen und die immer stärker werdende Distanz der Menschen sprach, kurz darauf verstarb er überraschend nach einer Nacht im Krankenhaus.

 

Mehr zu dem Straßenmagazin erfahren Sie unter www.draussenseiter-koeln.de

Nikolausaktion vom Kölner Strassennetz

Nikolausaktion vom Kölner StrassennetzStatt der bereits jährlich durchgeführten „Nikolausaktion unter der Brücke“ für Obdachlose ruft das Kölner Strassennetz ab dem 4.12.2020 alle Bürger*innen auf, mit Kreide Botschaften an Menschen auf der Straße zu hinterlassen – ob vor der eigenen Haustür oder in der Innenstadt, ob auf einer Treppe oder in einer dunklen Ecke. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, um den öffentlichen Raum am Nikolaustag schöner und bunter zu machen für diejenigen, die darin leben. Schön wäre es, wenn die unterschiedlichen Wünsche auf Instagram unter dem #strassennetz gepostet würden. Sehr gerne können die bunten Fotos auch ans Straßenmagazin DRAUSSENSEITER gesendet werden, das die schönsten Motive veröffentlicht wird. Unter allen Einsendungen zum Nikolaus (Stichtag!) werden drei Exemplare des Buches „Köln trotz(t) Armut“ (Daedalus Verlag) verlost.

Frohe Botschaften im Dezemberheft

Frohe BotschaftenUneingeschränkt können wir unsere abwechslungsreiche DRAUSSENSEITER-Dezemberausgabe empfehlen, deren Cover die Musikerin Krazy ziert, die dem Straßenmagazin von Anfang an verbunden war und jetzt mit „Seifenblasenmaschine“ eine vielbeachtete CD auf den Markt gebracht hat. Ihre und andere Botschaften sollen den Menschen ein bisschen Gedankenglitzer in die Bude zaubern (sofern sie eine haben). Außerdem verabschieden wir uns von Egbert, dem Holländer, der vor kurzem ganz überraschend verstorben ist. Mit dieser Ausgabe wünschen wir allen einen friedlichen Advent.

 

Kunststiftung NRW fördert die Idee zum Thema „Begrenzt – Entgrenzt – Ausgegrenzt?“

Gefördert durch die Kunststiftung NRWIn unserer Dezemberausgabe könnt Ihr den zweiten Teil unserer Serie „Begrenzt – Entgrenzt – Ausgegrenzt?“ lesen, in der die Journalistin Christina Bacher – dafür ausgezeichnet mit dem Sonderfonds der Kunststiftung NRW – der Frage nachgeht, wie Obdachlose in Köln die Corona-Krise erlebt haben und erleben.

Während es im ersten Teil der Serie um Konstantin aus Rumänien ging, dem sein Akkordeon Trost gibt, geht es im zweiten Teil um Egbert aus Holland, der häufiger als sonst Opfer von Gewalt wurde und der ganz überraschend kurz nach dem Interview in Köln verstarb.

Die aktuelle Ausgabe gibt es ab dem 1. Dezember auf Kölns Straßen und im Abo.

Weihnachtsabo gefällig?

Abo-Aktion auf InstagramUm den Erhalt unseres Magazins auch in diesen Zeiten der Kontaktbeschränkung zu gewährleisten, freuen wir uns natürlich auch über jedes Abo. Vor allem von Menschen, die eh nicht in der Innenstadt an einem unserer Verkäufer*innen vorbeikommen. Wär‘ so ein Abo nicht auch ein schönes Weihnachtsgeschenk?

Deubner-Stiftung spendet 60 REWE-Gutscheine

Deubner-Stiftung spendet...Oft einsam und allein, verbringen viele Obdachlose das Weihnachtsfest auf der Straße und haben nicht mal ein gutes Essen oder ein wärmendes Feuer, an dem sie sich erfreuen können. Und das in der einer Zeit, wo obdachlose Bürger*innen sowieso schon stark von der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie sich nicht zurückziehen können und häufig zur Risikogruppe gehören. Umso schöner, finden wir, dass nun die Dr. Deubner-Stiftung 60 REWE-Gutscheine im Wert von 10 Euro für die DRAUSSENSEITER-Verkäufer*innen gespendet hat, die unsere Streetworkerinnen Petra Hastenteufel und Friederike Bender nun auf der Straße verteilen können. Wir wünschen all unseren Verkäufer*innen einen schönen Advent, einen guten Absatz der schönen Weihnachtsausgabe und vor allem Gesundheit. (cb)

Ab aufs Rad!

Ab aufs Rad!Heute erscheint eine neue DRAUSSENSEITER-Ausgabe, auf wir uns ganz besonders freuen. Denn neben dem Interview mit RADKOMM-Gründerin Ute Symanski zur dringend notwendigen Mobilitätswende und der neuen Leidenschaft der Kölner*innen – dem Radfahren – ziert die Schriftstellerin Mirjiam Günter auf ihrem einzigartigen Bonanzarad das Cover (Foto: Simon Veith). Unsere Empfehlung für November: Versüßt euch den Lock-Down und schwingt euch aufs Rad. Und am besten Ihr kauft gleich mehrere Hefte und verschenkt sie an gute Freundinnen und Freunde, um unsere Leuten auf der Straße zu unterstützen, denen in den nächsten Tagen bestimmt einige Einkünfte wegbrechen.

Ersatztermin: „Nicht nur zur Weihnachtszeit“

Nicht nur zur WeihnachtszeitDer Ersatztermin der bereits ausverkauften Veranstaltung „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ findet nun am 21.12.2020 ab 20 Uhr im Piranha statt. Es treten Marie Bascoul, Stephan Brings, Harald van Bonn, Danny Prill und Christina Bacher zugunsten der OASE auf. Der Abend „Nicht nur zur Weihnachtszeit“ ist inzwischen schon Kult – wir hoffen sehr, dass er (natürlich unter den nötigen Sicherheitsvorkehrungen) stattfinden kann.

Trauer um Egbert

Egbert am Rudolfplatz in KölnGroße Trauer um Egbert, der uns letztens am Rudolphplatz noch seine bewegende Geschichte erzählt hat. Gerade hatte er noch nach vielen Jahren sein Fahrrad aus den Niederlanden geholt – das Einzige, was dem Wahl-Kölner aus seinem alten Leben vor der „Platte“ geblieben ist. Kurz vor seinem 50. Geburtstag ist er nun verstorben. Der Draussenseiter verliert einen charmanten Stadtführer und die Welt einen tollen Menschen.

Neue Ausgabe lässt die Puppen tanzen

DRAUSSENSEITER-Ausgabe lässt die Puppen tanzenAn der aktuellen Ausgabe des Straßenmagazins DRAUSSENSEITER haben viele tolle Leute mitgewirkt: Ingrid Müller-Münch hat sich das Marionetten-Theater im französischen Berry angeschaut, das Maurice Sand für seine berühmte Mutter weiterführt. Markus Düppengießer und Anemone Träger waren im Schauspiel Köln und haben mit Regisseur Moritz Sostmann und Schauspielerin Magda Lena Schlott gesprochen und Christina Bacher hat sich das neue Stück im Hänneschen zu Ehren der Bläck Föös angeschaut. Karin Volberg hat sich mit Arno Sprenger und seinem Stoffhund Wuffi getroffen. Wir lassen im November die Puppen tanzen. Ihr auch?

Mahnwache am Alter Markt

Infotisch zur Mahnwache WohnraumnotChefredakteurin Christina Bacher war heute bei der Mahnwache am Alter Markt. Bis einschließlich Freitag gibt es dort noch Diskussionen, Informationen und den aktuellen Draussenseiter rund um das Thema Wohnungsnot und -Mangel. Ein wichtiges Thema gerade in Bezug auf die Wahlen am Sonntag! Nix wie hin da!

„seileise“ signiert DRAUSSENSEITER

SeileiseWer ergattert eins der begehrten von Graffiti-Künstler „seileise“ handsignierten Hefte? All diejenigen, die die #coronasoliaktion vom Draussenseiter in dieser schweren Zeit unterstützt haben und die ersten fünf Neuabonnenten im September bekommen eins der begehrten Hefte. Danke, Tim, für diese unkomplizierte, coole Aktion!

NIGHTHAWKS produzieren Song für Obdachlose

Cover des Nighthawks Covers "Sleep"Die NIGHTHAWKS wollen mit ihrer Version des Marianne Faithfull Songs „Sleep“ auf die schwierige Situation wohnungsloser Menschen aufmerksam machen. Eine Initiative gemeinsam mit den Straßenmagazinen Hinz&Kunzt, fiftyfifty und Draussenseiter – Das Kölner Strassenmagazin. „Act local. You can find organisations for the benefit of the homeless near you!

Care-Pakete der Aktion Biesenbach

Care-Pakete der Aktion BiesenbachDie jahrelange gute Kooperation der OASE mit der Aktion Biesenbach läuft selbstverständlich auch in diesen schweren Zeiten weiter. So bereiten die hilfsbereiten Menschen aus Deutz zur Zeit täglich Tüten mit belegten Broten, Obst und einem Getränk zur Ausgabe an ausschließlich Obdachlose vor, die die OASE-Mitarbeiter*innen durch das Fenster herausgeben. Diese nehmen die mit Liebe zubereiteten Hilfspakete gerne an. (cb)